Kommunikationskonzepte überarbeitet

Der Regierungsrat genehmigt das überarbeitete Kommunikations- sowie das Social-Media-Konzept. Inhaltlich gibt es wenig Neuerungen, Regierungsrat und Kantonsverwaltung stehen wie bisher für eine offene und transparente Kommunikation nach innen und aussen.



Im Fokus: Das Kommunikationskonzept des Regierungsrates und der Kantonsverwaltung wurde überarbeitet • Fotomontage: Darko Cetojevic
Im Fokus: Das Kommunikationskonzept des Regierungsrates und der Kantonsverwaltung wurde überarbeitet • Fotomontage: Darko Cetojevic

Das bisherige Informations- und Kommunikationskonzept sowie das Social-Media-Konzept für den Regierungsrat und die Kantonsverwaltung waren seit dem 1. Januar 2018 in Kraft. In der Zwischenzeit wurde bei der Staatskanzlei die Fachstelle Kommunikation geschaffen. Diese verantwortet die kantonale Medienarbeit, produziert Mitteilungen und fungiert als Anlaufstelle für Medienschaffende. Diese Kommunikationsstrukturen sind in den aktuellen Konzepten noch nicht vollständig abgebildet, was nun in einer sanften Überarbeitung geschah.

Bewährte Grundsätze bleiben

Mit dem Kommunikationskonzept für den Regierungsrat und die Kantonsverwaltung regelt der Regierungsrat die Ziele, Zuständigkeiten und Grundsätze der politischen Kommunikation und bestimmt die Kommunikationsmittel. Nach wie vor gelten die Grundsätze, wonach aktiv, sachlich und koordiniert informiert werden soll, sowie adressatengerecht und inklusiv. Letzteres meint, dass sich Regierungsrat und Kantonsverwaltung wie bisher an die Schreibweisungen des Bundes halten, und zwar eine geschlechtergerechte Sprache pflegen, aber auf Genderschreibweisen verzichten.

Hohe Beachtung auf Social Media

Als Ergänzung zum Kommunikationskonzept erlässt der Regierungsrat das ebenfalls überarbeitete Social-Media-Konzept. Dieses regelt die Zuständigkeiten und gibt Hinweise zu den Chancen und Risiken der Nutzung von sozialen Medienplattformen. Hauptsächlich genutzt werden dabei Facebook, Linkedin und Instagram. Neu wird eine Netiquette erlassen, Verhaltensregeln, die bei den Kommentaren zu beachten sind. Obwohl der Kanton Glarus über keine speziellen Ressourcen für das Social-Media-Management verfügt, sind die Nutzungszahlen beachtlich; bei Facebook hat kein anderer Kanton mehr sogenannte Follower im Verhältnis zur Bevölkerungszahl.