Konzerte, Filme, Bundesfeier

Erneut liegt das attraktive Programm der diesjährigen Sommerbühne im lauschigen Volksgarten Glarus vor. Als Veranstalter zeichnet der Verein Glarus Service für eine Vielzahl von Veranstaltungen verantwortlich.



Erneut liegt das attraktive Programm der diesjährigen Sommerbühne im lauschigen Volksgarten Glarus vor.
Erneut liegt das attraktive Programm der diesjährigen Sommerbühne im lauschigen Volksgarten Glarus vor.

Dieser Verein versteht sich als Dachorganisation für die Bereiche Einkaufen, Tourismus, Kultur und Vereinswesen für Glarus und Umgebung. Ihm gehören aktuell 120 Mitglieder an. Alle Anlässe finden zwischen dem 29. Juli und dem 3. August, also in der zweitletzten Woche der langen Schulferien, statt. Höhepunkt ist gewiss die Feier zum 1. August mit der Festansprache des Bundespräsidenten Didier Burkhalter, dies auf dem grossen Platz vor dem «Gesellschaftshaus» Ennenda. Für die Organisation dieses Anlasses zeichnet der Verkehrsverein Ennenda verantwortlich. Die Harmoniemusik Glarus hat ihre Mitwirkung zugesagt.

Am ersten Tag wartet die Steelband «Stahlchäfer» auf, gefolgt von der Big Band «Hot Socks» und dem abschliessenden Film «Zum Beispiel Suberg». Die Handlungen spielen in einem 600-Seelen-Dorf im bernischen Seeland. Es ist ein liebevoll zusammengesetztes Porträt entstanden. Am zweiten Tag geht es mit gehaltvoller musikalischer Aufwartung mit den Skyline Quartett und dem Film «Mon père, la revolution et moi», einem bewegenden, ungewohnten Dokumentarfilm weiter. Die Tochter eines türkischen Revioluzzers arbeitet ihre eigene Geschichte auf. Rock und Pop und gar Schmissiges der Glarner Band «Rämlers» gehören zum dritten der sechs Veranstaltungstage. «Flying Circus» ist eine aus acht Personen bestehende Partyband. Sie und andere bestreiten den zweitletzten Tag. Die Dorfmusik Elm und das Ensemble «müsiaque» wartet am letzten Tag mit musikalischen Raritäten auf, bevor der Film «Der Imker» gezeigt wird. In diesem Dokumentarfilm schildert Mano Khalil das berührende Schicksal eines kurdischen Bienenzüchters, der in der Schweiz gestrandet ist. Ihm wurde im türkisch-kurdischen Krieg alles entrissen, seine ursprüngliche Heimat gehört dazu. Geblieben ist einzig die Liebe zu den Bienen, die einen Wiederbeginn des einstigen Lebens zum Teil erlauben. Viele Institutionen und Organisationen unterstützen diese Sommerbühne bemerkenswert grosszügig. Ein Besuch ist in jedem Fall ungewohnt, erlebnisreich und empfehlenswert.

Weitere Infos unter www.glarusservice.ch