Koordinierte Verkehrskontrolle

Die Ostschweizer Polizeikorps führten vom 05. – 06.06.2009, zu unterschiedlichen Zeiten, flächendeckend koordinierte Kontrollen zum Thema “Fahrunfähigkeit“ durch. Dabei wurde speziell auf das Lenken von Fahrzeugen unter Alkohol und/oder Drogen und Medikamenten geachtet.



Das Ostschweizer Polizeikorps führte im Mai wieder Kontrollen durch. (Bild: jhuber)
Das Ostschweizer Polizeikorps führte im Mai wieder Kontrollen durch. (Bild: jhuber)

An der koordinierten Aktion beteiligten sich nebst den Kantonspolizeikorps aus Appenzell-Innerrhoden, Appenzell-Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich und Schwyz auch die Stadtpolizei Chur, St. Gallen, Winterthur und Zürich sowie die Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein.

An dieser Aktion waren total 202 Polizistinnen und Polizisten beteiligt. Es wurden 1086 Lenkerinnen und Lenker angehalten und auf ihre Fahrfähigkeit überprüft. Dabei wurden jeweils Alkotests und bei entsprechendem Verdacht Drogenschnelltests durchgeführt. Insgesamt mussten 40 Lenkerinnen und Lenker verzeigt werden. 16 Personen wurden wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand mit einem Alkoholtestwert zwischen 0.5 bis 0.79 Promille und 24 Personen mit 0.8 und mehr Promille zur Anzeige gebracht. 24 Fahrzeuglenkerinnen und -lenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Bei 19 Fahrzeuglenkenden wurde die vorläufige Weiterfahrt verhindert.

All diese Zahlen belegen, dass solche Verkehrskontrollen notwendig sind und der Verkehrssicherheit dienen. Der heutige komplexe Strassenverkehr lässt es nicht zu, Fahrzeuge unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol sicher zu führen, da die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in diesem Zustand reduziert ist. Viele Fahrzeuglenkerinnen und -lenker sind sich der einschneidenden Folgen von Drogen- und Alkoholkonsum im Strassenverkehr zu wenig bewusst.