«Kubli» nach 30 Jahren wieder offen

Ende der 80er-Jahre stellte die Bäckerei Kubli und das zugehörige Café den Betrieb ein. Seit diesem Wochenende und umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt das Gebäude in neuem Glanz; mit einem neuen «Kubli», nun als Speiserestaurant.



Die Erinnerungen an das alte «Kubli» dürfte am letzten Donnerstag bei der Eröffnung noch bei vielen der geladenen Gäste präsent gewesen sein. «Vor allem an Ostern konnte ich mich am Schaufenster kaum satt sehen», brachte es Gemeindepräsident Christian Marti auf den Punkt. Angetan hatten es ihm als kleinem Jungen vor allem die unterschiedlichen Osterhasen. Ende der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts schloss dann die Bäckerei und das zugehörige Café seine Türen. Erst in den letzten Jahren ist auf Initiative von Rolf Blumer von «Elmer+Blumer» wieder Leben in das alte Gemäuer gekommen, sodass er am vergangenen Donnerstag die Gäste bei der Eröffnung im «neuen Kubli» willkommen heissen konnte. Dabei gab es in den 15 Monaten Bauzeit einiges zu tun, wurde das Gebäude doch fast komplett ausgehöhlt und wieder neu gefüllt, damit neben dem Restaurant auch fünf Wohnungen im Zentrum von Glarus zur Verfügung stehen, führte Markus Meili, Projektleiter, weiter aus. Stolz zeigten sich die beiden Bauherren auch, dass nun ein ganz neues Kapitel in der über 111-jährigen Geschichte des Hauses geschrieben werden kann, und das neue Restaurant mit Michaela Eberhard und Roman Gisin in erfahrene Hände gegeben werden konnte. Von der Qualität des langjährigen Wirte-Paars vom «Bergli» konnten sich die Gäste anschliessend an einem Drei-Gänge-Menü gleich selber überzeugen.