Postkartenidylle pur erlebten wir auf dem Thunersee. Aus der beschaulichen Landschaft, gespickt von zauber- und sagenhaften Schlössern, sowie der Magie aus mehreren Jahrhunderten, wurden wir übers Auge auch immer mal wieder in die erfrischende Sommerrealität von bunten Badeplätzen gebeamt.
Herz und Seele des «Schnitzlerdorfes der Schweiz» fanden wir in Brienz im Museum der Holzbildhauerei.
Die kulinarischen Genüsse kamen auch nicht zu kurz, weder im Restaurant Kreuz in Malters noch auf dem eleganten Motorschiff «Stadt Thun» mit grossem, gemütlichem Sonnendeck.
Unkonventionell kehrten wir als Chor in der urchig-modernen Winkelbadi in Horw ein und liessen uns dort die feinen Drinks und Glaces zum Zvieri schmecken, direkt am See! Das köstliche Nass des Sees lud ebenso zur Erfrischung ein.
Als Krönung unserer Entdeckungsreise tauchten wir in die besondere Architektur der Piuskirche in Meggen ein. Dieses Werk, geplant von Architekt Franz Füeg, gilt als Meilenstein der modernen Sakralarchitektur und wurde 1964–1966 erstellt. Die fensterlose Kirche besteht aus 888 geschliffenen Platten aus griechischem Dionysus-Marmor, welche zwischen Stahlstützen eingelegt sind. Durch seine klare Geometrie und die lichtdurchfluteten Wände aus dünnem Marmor –28mm-Platten – wird der Innenraum in ein sanftes, warmes Leuchten gehüllt. Die radikale Schlichtheit der Gestaltung lenkt, laut den Experten, den Fokus ganz auf die spirituelle Atmosphäre.
Beeindruckt von diesem Erlebnis in Meggen machten wir uns auf die letzte Etappe unserer Reise.
Glücklich müde bedankten sich die Heimkehrenden in Mollis bei Gerry und Annalis Flogerzi für die top Planung und Organisation sowie beim Königsklasse-Chauffeur Rolf Rhyner, der uns gewandt und gewitzt durch die kurvenreiche Fahrt lenkte und auch in kniffligen Momenten die Ruhe bewahrte.











