Kulturgesellschaft Glarus – das neue Programm

Anlässlich der jeweiligen Mitgliederversammlung – sie findet zumeist im Freulerpalast Näfels statt – wird das neue Saisonprogramm mit berechtigter Spannung erwartet. Martin Zimmermann, er leitete die diesjährige Versammlung, ist Vizepräsident und zugleich Verantwortlicher des Ressorts «Musik», sprach zu Recht vom «Kernstück».



Kulturgesellschaft Glarus – das neue Programm

Er wies damit aufs kreative Planen und Auswählen in den Bereichen Kinderprogramm, Theater, Ds Dritt Programm und Konzerte hin. Nicht verschwiegen sei, dass dank Defizitgarantie des Kantons und den grosszügigen Zuwendungen zahlreicher Sponsoren Geplantes umgesetzt werden kann. Es stehen ab Mitte September bis Mai des kommenden Jahres zwölf Anlässe auf dem Programm.

Jane Mumford-Reptil gastiert mit «Kaltblütigem Kabarett» im Kunsthauskeller. Musik von Hildegard von Bingen bis Claudio Monteverdi folgt unter dem Titel «Le Labyrinthe d `Ariana», ebenfalls im September, in der Stadtkirche Glarus. Mit «Zeitlupe» ist ein pikant-humorvolles Theaterstück angekündigt. Dem schliesst für Kinder und begleitende Erwachsene «Die kleine Hexe» mit der von Ottfried Preussler geschriebenen Geschichte im November an. Wenig später geht es mit «Längizyti», einem Schauspiel nach Pedro Lenz weiter.
«Les Vents Français» – ein bedeutendes Bläserensemble mit Emmanuel Pahud, François Leleux, Paul Meyer und anderen tritt in der ersten Januarhälfte des neuen Jahres in der Kanti-Aula auf. «De Anderscht vo Anderschtwo» richtet sich an Kinder ab fünf Jahren samt Begleitung, dies im Fabriktheater Schwanden. «Angesagt» – Schertenlaib & Jegerlehner gastieren mit ihrer Abschiedstour im Kunsthauskeller Glarus, bevor das Tetzlaff-Quartett im März in die reformierte Kirche Ennenda einlädt. Das Reisetheater macht auf sicher Erlebnisreiches mit dem «Gestiefelten Kater», einem Märchen nach den Gebrüdern Grimm, aufmerksam. «Wo bini gsi?», fragt Patrick Frey mit seinem Soloprogramm – dies im Kunsthauskeller Glarus.
Den Abschluss bildet «Iisziit – Glarnerseel und Tödifirn» mit dem Theater Bruderboot und ganz vielen Mitwirkenden im Zirkus Mugg und der Kirche Betschwanden, es ist wie einst «Stets i Truure» ein Begegnen an verschiedenen Stätten.

Die Verschiedenartigkeiten der Anlässe machen «gluschtig», laden hoffentlich viele zum Besuch ein.