Ohne Wortmeldungen konnte Traktandiertes entschieden werden. Das Amt des Präsidenten bleibt vakant. In der neuen Saison ist für Kinder, Musik- und Theaterfreunde und Kabarettliebhaber enorm Attraktives angeboten. Es stehen ab September bis März des kommenden Jahres zwölf ganz verschiedene Anlässe auf dem Programm. Inhalte erläuterten die jeweils zuständigen Verantwortlichen der Bereiche Musik (Martin Zimmermann), Ds Dritt Programm (Claudia Eberle) und Theater / Kinderprogramm / GLKB-Sternstunde (Caroline Trümpi-Althaus) spürbar engagiert. Es demissionierte Heini Nold nach dreizehn Amtsjahren, er erhielt verdient grosse, herzliche Anerkennung. Corinna Reusser würdigte die riesige Arbeit, die an Sitzungen erlebte Gastfreundschaft, das Vorbereiten vieler Veranstaltungen, die stets gut besucht waren. Ein Segelflug-Gutschein war verdiente Anerkennung. Den kulturellen Teil gestaltete nach der HV und dem spendierten Apéro Bettina Dieterle aus.
Vizepräsident Martin Zimmermann begrüsste. Der griff den «schnellen und langsamen Wandel» wieder auf. Vor einem Jahr verstarb der damalige Präsiden Marin Leutenegger völlig unerwartet. Seine Nachfolge zu regeln benötigt begreiflich viel Zeit. Es haben sich für alle im Vorstand gewisse Veränderungen ergeben. Es wurde nachhaltig spürbar, dass man sich gemeinsam, kompetent und riesig engagiert für alles einsetzt. Die hohen Besucherzahlen bei praktisch allen zwölf Angeboten sprechen eine erfreulich deutliche Sprache.
Martin Zimmermann erwähnte alle Vorstandsmitglieder und deren Verantwortlichkeiten. Es sind dies im Ressort Musik: Martin Zimmermann, Swantje Kammerecker (Konzerte und Medienverantwortliche), Lara Schaffner und Martina Ganchuk. Dem Ressort Theater gehören an: Caroline Trümpi-Althaus (Vorsitzende), Severin Fischli und neu Simon Gisler und Markus Stadelmann.
Heini Nold amtete als Vorsitzender von «DsDritt Programm» mit Corinna Reusser, Susanne Schwegler und Claudia Eberle. Fürs Finanzielle ist Walter Hauser verantwortlich, die Geschäftsstelle leitet Silvia Grossmann, den Bereich Grafik deckt Nadja Slongo, Art & Weise ab und als Rechnungsrevisoren amten Fritz Jakober und Irène Reichenbach. Martin Zimmermann dankte allen gleichermassen anerkennend und herzlich. Er gehöre dem Vorstand seit nunmehr 25 Jahren an und er wisse um die vielen positiven Qualitäten der ganzen Crew. Man sei stets hochmotiviert, spüre die gegenseitige Wertschätzung wirklich positiv und könne alles in positiver Art und Weise anpacken und erledigen. Die Form dieser Zusammenarbeit verdiene das Prädikat «grossartig» – ohne Wenn und Aber. Dreimal habe man sich zu Sitzungen zusammengefunden und unter anderem auch über das Projekt «Kartoni» in Ennenda geredet, diese Entwicklung verfolge man mit grossem Interesse.
Die Kulturgesellschaft zählt aktuell 529 Mitglieder (davon 346 Paarmitglieder). Die Mitgliederbeitrag bleiben gegenüber dem Vorjahr mit Fr. 50.– (Einzelmitglieder) und Fr. 80.– (Paarmitglieder) unverändert.
Der Rückblick auf alle Veranstaltungen war knapp und beeindruckend, zeugte von der faszinierenden Vielfalt der Angebote. Das Eigenprojekt «Iisziit» war für die Aufführenden mit Glarnerinnen und Glarnern aller Altersgruppen, einige mit Beeinträchtigungen, und die vielen Gäste in jeder Hinsicht berührend. Alles fand in knapper, positiver Form Erwähnung.
In seinen Dank schloss Martin Zimmermann Silvia Grossmann, Nadja Slongo und die Rechnungsrevisoren mit verdienter Anerkennung ein. Gleiches galt auch den vielen grosszügigen Sponsoren und Gönnern, ohne sie wäre ein Realisieren im bewährten Umfang kaum möglich.
Fast in Windeseile und enorm sachbezogen äusserte sich Walter Hauser zu den Rechnungsabschlüssen, die vergangenen zwei Jahre waren einander gegenübergestellt. Das Veranstaltungsdefizit machte Fr. 82 846, der übrige Aufwand Fr. 45 950 aus. Das Betriebsergebnis enthält ein Defizit, das Vereinsvermögen verringerte sich um diesen Betrag. Dank Defizitgarantien musste der Vermögensbestand nicht dramatisch verringert werden. Diese Zahlen wurden ohne Wortmeldung gutgeheissen, vom Revisorenbericht nahm man zustimmend Kenntnis.
Das Programm der neuen Saison war so etwas wie das «Herzstück» des Versammlungsteils. Es seien herausgepickt: Dominik Muheim mit «Soft-Ice»; Der Kleine Prinz (Musiktheater mit Buchvernissage); Dominic Deville mit «Off»; Regierungskonzert Die Physiker, Aschenputtel, «Schön & Gut – «Unter Freiem Himmel»; «A Christmas Carol» von Charles Dickens.
Die Inhalte aller Anlässe wurden in aller Kürze, recht kenntnisreich vorgestellt. Vorfreude war damit geweckt.
Im EG des Freulerpalasts wurde bei angeregten Gesprächen verweilt, bevor ein Kulturteil der besonderen Art anschloss. Darüber wird separat berichtet.













