Kulturverein Glarus Süd – vor der 96. Saison

Mit grosser Sorgfalt und hohem Engagement haben die Verantwortlichen des Kulturvereins Glarus Süd – Präsidentin ist Ruth Tüscher aus Betschwanden – ein sehr ansprechendes Programm für die bald beginnende Saison zusammengestellt. Es ist erfreulich vielseitig und wird hoffentlich viele Besucherinnen und Besucher anlocken.




Am Beginn steht die HV vom 29. August. Es schliessen die Hinweise auf die Musikwoche Braunwald vom 1. – 7. September an. Um den Titel der ersten Veranstaltung richtig verstehen zu können, sind Englischkenntnisse von Vorteil. Für den 13. Oktober lautet das so: «Accoustical Mountain featuring Livestrings». Angeboten ist ein Rockabend mit der Glarner Geigerin Barbara Kubli und weiteren Personen. Und exakt zwei Wochen später tritt die «Puszta Company» auf – mit einem Mix aus gar Temperamentvollem und Traditionellem. Am Beginn des Novembers steht ein Auftritt mit der Flötistin Viktorija Zabrodaité, Eugenius Ciplys und der Pianistin Vilma Zbinden. Es klingen Werke aus der Barockzeit, der Klassik und Romantik auf. Einbezogen sind auch Klänge aus Litauen. Freuen darf man sich auf Stefan Heuss samt grössten Schweizer Patenten. Der geniale, begnadete und beneidenswert vielseitige Entwickler von Gerätschaften, die es im wirklichen Leben nie braucht, aber deren Funktionieren einfach schön ist, gastiert mit Innovationsorchester am 17. November im Gemeindezentrum Schwanden. Stefan Heuss hat sich mit Auftritten in der TV-Satire-Sendung mit Victor Giaccobo und Mike Müller einen guten Bekanntheitsgrad erworben.

Das traditionelle Adventskonzert mit dem Neuen Glarner Musikkollegium unter Leitung von Felix Schudel ist am 2. Dezember in der evangelischen Kirche Betschwanden angeboten. Die öffentliche Weihnachtsfeier für Pensionierte schliesst am 16. Dezember an.

Und im Januar geht es mit Balduin Bählamm, dem verhinderten Dichter von Wilhelm Busch, weiter. Vera Bauer wird die Inhalte verdeutlichen. Matthias Jenny und dessen Band gastieren mit Jazz Point in der zweiten Januarhälfte mit anregenden Dixieland-Klängen im Gemeindezentrum.

Im Februar wartet der Orchesterverein mit Werken von Fanny Hensel-Mendelssohn, Georges Bizet und Johan Halvorsen auf. Was Eric Gadient, Olli Hauenstein und der Pianist Andreas Kohl an Clowneskem und Musikalischem anbieten, wird am 16. Februar verraten, bevor das Neue Zürcher Orchester mit «Bezaubernden Ton – Ma(h)lereien» unter Leitung von Martin Studer Anfang März auftritt. Musique Simili – es führt eine Quartettformation verschiedene Brahms-Lieder an ihren Ursprung, auf ihre Wurzeln, zurück.

Das attraktive Angebot endet im März des kommenden Jahres. Und es bleibt zu hoffen, dass die Besucherzahlen ebenso erfreulich sind, wie die Inhalte der zahlreichen Angebote.