Landrat zeigt sich solidarisch mit Glarus Süd und Braunwald

Der Landrat hat in seiner Sitzung vom 22. Januar 2014 ein solidarisches Zeichen an die Gemeinden gesendet. Die SP-Landratsfraktion hat sich dafür eingesetzt, dass eine Ausgleichszahlung von sieben Millionen aus den Steuerreserven unter den Gemeinden zu je einem Drittel und nicht wie vom Regierungsrat vorgeschlagen pro Einwohner aufgeteilt wird.



Der Landrat hat in seiner Sitzung vom 22. Januar 2014 ein solidarisches Zeichen an die Gemeinden gesendet. (Bild: e.huber)
Der Landrat hat in seiner Sitzung vom 22. Januar 2014 ein solidarisches Zeichen an die Gemeinden gesendet. (Bild: e.huber)

Die Aufteilung nach Bevölkerungszahl hätte Glarus Süd klar benachteilig. Landrat Hans Rudolf Forrer, Luchsingen, sprach sich im Namen der SP für eine solidarische Aufteilung aus und der Rat folgte mit Stichentscheid des Präsidenten seinem Antrag.

Die Sozialdemokraten werden sich weiter für gerechte Lösungen einsetzen und erwarten vom Regierungsrat, dass er die Revision des Finanzausgleichgesetzes rasch in Angriff nimmt. Dieser Kanton braucht ein Finanzausgleichsgesetz, das eine echte Wirkung erzielt und keine Gemeinde benachteiligt.

Erfolgreich war auch Landrat Jacques Marti, Sool, mit seinem Antrag zum Memorialsantrag «Braunwald-Bahn kostenlos». Die SP-Fraktion vertrat die Auffassung, dass man den Memorialsantrag nicht einfach ablehnen kann, ohne die Betriebsrechnung der Standseilbahn genau zu kennen und ohne Alternativen zu prüfen. Das Anliegen der Braunwalder wird grundsätzlich anerkannt. – Die SP-Landratsfraktion erwartet vom Regierungsrat, dass er die zahlreichen Voten ernst nimmt, die nötigen Informationen liefert und verschiedene Alternativen vorlegt.