Leader Therwil stärker als Glaronia

Einen Punkt holen die Glarner Volleyballerinnen gegen Therwil, ein zweiter wäre sicher möglich gewesen.




In der ersten Partie der Playoffs zeigte Glaronia gleich zu Beginn, was in ihm steckt: Vor allem wenn Lenzinger am Service war, konnte man enorm Druck auf die Gäste aus dem Baselbiet machen.

Gute Aktionen über die Mitte

Grundlage des guten Spiels waren solide Annahmen, die es Aebli erlaubten, immer wieder Dukic und Nikolovska zu lancieren, und eine toll kämpfende Verteidigung half ebenso mit. Die frühe Auswechslung der Basler Passeuse brachte nichts, und Glaronia beendete den ersten Satz mit einem Ass von Nikolovska.

Therwil kann doch mehr

Auch im zweiten Spielabschnitte legte Glaronia vor, doch die Gäste schienen sich nun langsam zu erholen und hielten nun gut mit, sodass sich viele lange und spannende Ballwechsel ergaben. 20:19 lag Glaronia ganz knapp vorn, doch dann patzten die Glarner Angreiferinnen zu oft, sodass Therwil auf 1:1-Sätze ausgleichen konnte.

Glaronia zu wenig konstant

Im dritten Satz nahmen die Einheimischen das Szepter wieder in die Hand, und Therwil-Coach Spitzley reagierten mit vielen Auswechslungen. Dies half im ersten Moment noch wenig, doch es zeigte sich, dass die Glarnerinnen gegen die flexiblen Baslerinnen immer mehr Mühe bekamen. Glaronia gewann zwar noch den dritten Satz, tauchte aber in der Folge gegen die nun auftrumpfenden Nordwestschweizerinnen.

Tiebreak an die souveränen Baslerinnen

Überraschend begann Glaronia im Tiebreak wieder gut, doch der Punkt zum 5:2 durch Hofacher war das Ende dieser starken Phase. In der Folge gelang den Angreiferinnen nicht mehr allzu viel. Hätte Beltramelli Zwanenburg oder Duss zur Verfügung gehabt, wäre es möglicherweise anders gekommen. Duss wird immerhin in der nächsten Partie wieder dabei sein, während Zwanenburg noch länger ausfällt.

Volleyball Frauen NLB Qualifikation:

VBC Glaronia – VB Therwil 2:3 (25:18, 20:25, 25:17; 10:25, 12:15) Halle: Kantonsschule Glarus – Zuschauer: 120 – Spieldauer: 98 Min. – Schiedsrichter: C. Schemeth, M. Becker.

Glaronia: de Azevedo Camargo, Lenzinger, Dukic, Hofacher, Aebli, Nikolovska, Desam, Schnyder, Bogosavljevic. Coach: R. Beltramelli Filho

Therwil: Contorno, Vacilotto, Bachmann, Wallnöfer, Mathies, Hug, Lüdin, Geiger, Bannwart Haussener. Coach: J. Spitzley

Bemerkungen: Glaronia ohne Duss und Zwanenburg (beide verletzt)