Der Wettbewerb des WWF Glarus gemeinsam mit dem WWF Schwyz zur Prämierung des vielfältigsten Bodens im Kanton nähert sich dem Teilnahmeschluss. Zurzeit gibt es aus dem Kanton Schwyz mehr Anmeldungen als aus dem Glarnerland. Letzte Gelegenheit also, seinen Glarner Garten noch anzumelden und vielleicht noch die eine oder andere kleine Aufwertung im Garten vorzunehmen. Tipps zum Gestalten eines vielfältigen Bodens und die Möglichkeit, sich am Wettbewerb zu beteiligen, gibt es auf der Homepage des WWF Schwyz (www.wwf-sz.ch).
Sehr umfassend zum Thema Boden wurde Ende letzten Monats am «goldenen Samstag» in Glarus mit Ständen verschiedener Organisationen informiert.
Im Volksgarten am Stand der Tektonikarena Sardona wurde den Besuchern das Gestein, als Grundlage des Bodens gezeigt. Zusätzlich wurden zwei geologische Stadtführungen durch Glarus angeboten. Auf dem Rathausplatz informierte der Glarner Bauernverband und Bio-Glarus rund um das Thema Erde. Aufgezeigt wurde z.B., welche Vorteile für die nachhaltige Bodennutzung die biologische Landwirtschaft hat. Vor dem Bahnhof gab es beim WWF Glarus Tipps und Tricks, um die Vielfalt des Bodens im eigenen Garten zu verbessern und natürlich konnte man auch am Wettbewerb teilnehmen.
Wie die Gartenbesitzer der Schweiz ihre Böden bepflanzen, hat für die Natur durchaus Relevanz. Die Fläche der Gärten in der Schweiz ist nämlich dreimal grösser als die Fläche der Naturschutzgebiete. Im Naturzentrum gab es zusätzlich zur Alpenblumenausstellung diverse Bodenlebewesen zu bestaunen. Mit vielen zusätzlichen Informationen wurden die verschiedenen Bodenlebewesen gezeigt und ihre Funktion im Boden näher erläutert. An jedem Stand konnte ein Teil einer Blumenwiese mit passendem Steintopf mitgenommen werden. Diese sollten bei der momentanen Hitze grosszügig gegossen werden.
Verkehrsunfall in Bilten






