Am 12. August 2026 stellte die Wasserversorgung Glarus Nord austretendes Wasser in der Uferböschung beim Birchgraben fest. Ursache war ein Spannungsbruch (Scherbruch) in der Verbindungsleitung zwischen Niederurnen und Weesen, welche die Wasserversorgung Weesen im Notfall mitversorgt. Solche Brüche können bei älteren Eternitleitungen auftreten, da diese empfindlich auf Scherspannungen reagieren. Als wahrscheinliche Ursache gelten grössere Bodensenkungen infolge der anhaltenden Trockenheit. Die Wasserversorgung Glarus Nord informierte die Wasserversorgung Weesen umgehend und legte gemeinsam die weiteren Schritte fest.
Weesen wurde angewiesen, sein Reservoir bis heute Morgen, 8.00 Uhr, über die bis dahin weiterhin einwandfrei funktionierende Leitung vollständig zu füllen. Damit war die Versorgung des Gebiets Weesen für 24 Stunden mit ausreichend Trink-, Brauch- und Löschwasser sichergestellt.
Die Behebung des Lecks erfolgte im regulären Unterhaltsbetrieb der Gemeinde Glarus Nord unter Aufsicht des eigenen Betriebspersonals der Wasserversorgung. Heute Vormittag, 10.00 Uhr, nahm die Wasserversorgung Glarus Nord die Verbindungsleitung für die Reparatur ausser Betrieb. Die Arbeiten waren mit drei bis vier Stunden veranschlagt. Bereits um 14.00 Uhr waren die Reparatur sowie die anschliessenden Spülarbeiten abgeschlossen, und die Leitung nahm den regulären Betrieb wieder auf. Seither läuft die Wasserversorgung Weesen wieder regulär und automatisiert.
Die Gemeinde Glarus Nord wertet den Vorfall als ernst, aber dank der engen Zusammenarbeit der beiden Wasserversorgungen als gut gemeistert.





