Fest steht: Fritz Staub hat zentrale Wahlversprechen umgesetzt. Die Gemeindefinanzen wurden stabilisiert, und die Jahresergebnisse fielen wiederholt besser aus als prognostiziert. Nach Jahren administrativer Kontinuität und gefühltem Stillstand unter seinem Vorgänger übernahm er die Führung mit klarer Steuerung. Seither werden Abläufe, Ausgaben und Projekte systematisch hinterfragt. Dass diese Veränderungen für einige Neuland waren, scheint kaum auf die Fähigkeiten des Gemeindepräsidenten zurückzuführen zu sein. Kostenrelevante Entscheidungen werden nicht mehr routinemässig durchgewunken. Dieses Vorgehen entspricht dem Auftrag eines Gemeindepräsidenten, der dem Gemeinwohl und den Steuerzahlenden verpflichtet ist und öffentliche Mittel wirtschaftlich einsetzt.
Generische Vorwürfe ohne Datengrundlage tragen nicht zur politischen Urteilsbildung bei. Quantifizierte und qualifizierte Kritik ermöglicht hingegen Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Vor diesem Hintergrund richtet sich die Erwartung an Samuel Zingg und Frau Breitenmoser, konkrete und belegbare Kritik zu formulieren statt pauschaler Aussagen ohne belastbare Grundlage oder persönliche Interpretationen von Stimmungen, welche bis anhin maximal auf Hören-Sagen qualifiziert werden können. Bis anhin versucht Samuel Zingg vor allem damit zu punkten, dass er aufführt «er nehme von der Bevölkerung wahr», inwiefern er dies als messbare Kennzahl erachtet, wird nicht begründet.




