In 13 Portraits geht das Buch den Alpleuten und ihren Lebensgeschichten nach. Wer geht z'Alp und warum? Wie verlaufen die Biografien der Älplerinnen und Älpler, dass sie unverhofft oder gezwungenermassen weit oben stehen?
Es gibt wohl kaum eine Berufsgruppe, die so unterschiedliche Charaktere und Herkunftsarten beherbergt wie die Älplerschaft. Da gibt es den 70-jährigen Senn, der sein Leben in der Landwirtschaft verbracht hat und die junge Landschaftsarchitektin, die nach Abschluss vom Studium mal richtig arbeiten will. Es gibt Älpler/-innen, die nach dem Sinn des Lebens suchen, andere wollen in die Natur und in die Berge oder brauchen eine Auszeit von der hektischen Arbeitswelt, manche suchen einfach einen Job und einige müssen auf die Alp, weil ihr Landwirtschaftsbetrieb sie dazu zwingt. Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen Sommer lang harte Arbeit leisten. Ihr Juchzen und Fluchen gleicht sich mehr als das blumenbestickte Hirthemd und der abgewetzte Studentenpullover.
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