Linthal-Auen SV gewinnt die Bronzemedaille

Am Samstag, 13. September, fand in Winterthur der Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 300 Meter statt. Mit dabei drei Glarner Gruppen. Linthal-Auen holt dabei die lang ersehnte Medaille.



Podest Gruppenfoto SV Linthal-Auen Bronze für Linthal-Auen SV 1 in der Königskategorie Feld A (Sportgewehre) v.l.n.r. Fredi Ronner, Tim Landolt, Christoph Kamber, Andreas Stüssi, Gina Landolt (Bilder: zvg)
Podest Gruppenfoto SV Linthal-Auen Bronze für Linthal-Auen SV 1 in der Königskategorie Feld A (Sportgewehre) v.l.n.r. Fredi Ronner, Tim Landolt, Christoph Kamber, Andreas Stüssi, Gina Landolt (Bilder: zvg)

Am Ziel

Linthal-Auen SV 1 stand zum sechsten Mal in Folge im Schweizer Gruppenmeisterschaftsfinal in der Kategorie Feld A (Sportgewehre). Es schien eine Frage der Zeit, bis die Medaille Tatsache wird. Heuer ist es endlich so weit. In einem packenden Finale der besten vier Teams aus dem Halbfinale, bei dem bis zum Schluss um jeden Punkt gekämpft werden musste, holen sich Fredi Ronner, Tim Landolt, Christoph Kamber, Andreas Stüssi und Gina Landolt verdient Bronze. Peseux konnte um drei Punkte in Schach gehalten werden (948 zu 945 P.). Zu Silber fehlen 7 Punkte (Tafers, 955 P.) und zu Gold deren elf (SG Aarau, 959 P.). Stolz und überglücklich erklommen sie das Podium und strahlten beim Umhängen der Medaille. Bereits im Viertel- und im Halbfinal konnten sie jeweils den dritten Rang erreichen und sich souverän für die nächste Runde qualifizieren. Es ist die zweite Medaille für das Glarnerland innert vier Jahren, nach dem Schweizer Meistertitel von Niederurnen Stand im Feld E von 2021. Für den SV Linthal-Auen ist es die zweite Medaille der Vereinsgeschichte, nach Silber im damaligen Feld C im Jahre 1992.

Ennenda einmal Glück, einmal nicht

Im Feld D Ordonnanz vertraten Ennenda SG 1 und Bilten FSG 1 die Glarner Farben. Ennenda überstand den Viertelfinal knapp mit etwas Glück. Punktgleich auf Rang 12 mit der SG Heimisbach (je 686 P.), jedoch mit dem höheren Einzelresultat (140 Patrick Oesch und 140 Martin Hürlimann zu 140 und 139 P.). Im Halbfinal schien das Glück dann aufgebraucht und Ennenda schied punktgleich mit dem sechstplatzierten Ägerital-Morgarten trotz hohem Gruppenresultat aus (je 696 P.). Dieses Mal hatten die Gegner das bessere Einzelresultat (145 Peter Müller zu 144 von Roland Rinderer). Ein guter siebter Schlussrang kann sich trotzdem mehr als sehen lassen. Ruedi Feldmann und Ernst Hürlimann trugen ebenfalls ihres zum guten Teamergebnis bei. Für Bilten FSG 2 war bereits im Viertelfinal Endstation. Von den 24 teilnehmenden Finalisten-Gruppen belegen sie den 20. Schlussrang. Dennis Weber (144 P.) und Stefan Zimmermann (141 P.) schossen die höchsten Resultate für das Team aus dem nördlichsten Glarnerland. Fredy Lienhard, Urs Jöhl und Vincenzo Fiorenzi komplettierten.

Sämtliche Ranglisten sind auf der Homepage des Schweizer Schiesssportverbandes abrufbar. https://www.swissshooting.ch/de/resultate/national/