Verbands-Präsident Edi Koller informiert seine Berufskollegen an der GV jeweils über aktuelle Branchen-Eckwerte. Bei einem stabilen Direkt-Import-Anteil von 4,5% seien die Neuzulassungen bei gesamthaft 6,5 Mio. Motorfahrzeugen um 0,4% höher als im Vorjahr. Vierrad-getriebene Autos hätten einen Marktanteil von 52,8%. Dieselmotoren seien noch 9,7% in Betrieb, während der zeitweise schnell wachsende Anteil von Elektrofahrzeugen nun stabil um 17.7% liege. Dem landesweiten Wehklagen über fehlende Fachkräfte setze der AGVS mit seinem visionären und weitherum einzigartigen Ausbildungszentrum unter der Leitung von Karl Gmür ein wirkungsvolles Instrument entgegen. Immerhin werden da derzeit 132 Lernende in Ziegelbrücke ausgebildet.
Branche unter Margen-Druck
Edi Koller erwähnte auch, dass gemäss dem jüngsten Branchen-Spiegel der erwirtschaftete Cashflow erneut rückläufig sei, was die in der Region aktuell gut sichtbaren strukturellen Veränderungen in der Autobranche verdeutliche.
40 000 Stau-Stunden sind genug
Kollers Aufruf, beim im November zur Abstimmung kommenden Referendum gegen einen Weiterausbau der Autobahnen aktiv zu werden. Yves Schott, Leiter Kommunikation des AGVS in Bern, reicht dazu Details nach. So rechne das Astra bis Ende 2024 mit 80 000 landesweiten Staus, die zur Hauptsache auf die wachsende Bevölkerung bei deutlich langsamer wachsendem Strassennetz zurückzuführen sei. Das Autobahnnetz mache im Übrigen nur 4% des nationalen Strassennetzes aus, ausserdem werde kein Meter neue Autobahn gebaut.
Ein-/Austritte
Neu tritt die Garage Tondo aus Netstal in den AGVS des Kantons Glarus ein, während Auto Gasser aus Bilten und die seit 1937 im Verband aktive Auto Sauter AG aus Netstal durch die Handänderung von Anfang 2024 austritt. Erwartet wird dieses Jahr auch der Austritt der Franz AG aus Glarus, welche den Betrieb einstellt. Einen Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes wegen verspätet eingehender Beitragszahlung lehnt die Versammlung deutlich ab.








