Mächtig stolz auf das Geleistete

Eines hat auch die 131. Vereinsversammlung des Samaritervereins Glarus-Riedern wieder zu Tage gebracht: Dank motivierten Mitgliedern, welche ehrenamtlich und freiwillig grossartige Leistungen von unschätzbarem Wert erbringen, lebt der Verein. Der Vorstand wie auch die Revisoren wurden einstimmig wiedergewählt und wichtige Posten konnten neu besetzt werden.



Mit ihrem Rücktritt geht viel Samariterwissen verloren: (v.l.) die Ehrenmitglieder Rosmarie Britschgi, Wolfgang Schweizer und Lisbeth Arnold. Zusammen 122 Jahre im Samariterverein, 112 Jahre im Vorstand und zusammen 216 Jahre alt. (Bilder: Willi Baumgartner)
Mit ihrem Rücktritt geht viel Samariterwissen verloren: (v.l.) die Ehrenmitglieder Rosmarie Britschgi, Wolfgang Schweizer und Lisbeth Arnold. Zusammen 122 Jahre im Samariterverein, 112 Jahre im Vorstand und zusammen 216 Jahre alt. (Bilder: Willi Baumgartner)

Über 17 000 Samariterinnen und Samariter sind in der ganzen Schweiz im Einsatz, um Menschen in Not zu helfen – bei Unfällen, Herzstillstand, Blutspendeaktionen oder Erste-Hilfe-Kursen. Sie handeln schnell, freiwillig und mit grossem Herz. Davon sind rund 1800 Jugendliche in 122 Samariter-Jugendgruppen.

«Im SV Glarus-Riedern haben wir solch grossartige, aktive Samariter, ein gut funktionierendes Umfeld mit der passenden Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Glarus, den benachbarten Samaritervereinen Ennenda und Netstal, dem Verein PluSport und den Verkehrskadetten», so Präsident Manfred Kistler, welcher die Versammlung einmal mehr humorvoll und doch souverän leitete.

Speditiv durch den geschäftlichen Teil

28 Aktiv-/Ehrenmitglieder sowie zahlreiche Gäste folgten der Einladung. Einem Austritt, einem Todesfall und drei Übertritten zu den Passiven stehen zwei Eintritte gegenüber, was den Bestand auf 37 Mitglieder sinken liess (20 Damen und 17 Herren).

Erst aus den umfangreichen Ausführungen im Jahresbericht des Präsidenten, des technischen Ausschusses (Rosemarie Hefti) und der Help-Teamleitung (Fabienne Brönnimann) wurde ersichtlich, wie engagiert die Mitglieder und der Verein – auch im kameradschaftlichen Teil – eigentlich unterwegs sind. Vom Blutspendedienst, Vereinsreise über Samaritersammlung bis hin zum Chlaushock, von sieben Fachübungen bis zu 56 Sanitätsdienstanlässen (mit 21 Samaritern des SV Glarus-Riedern, drei vom SV Ennenda und einem aus Netstal), was 622 Einsatzstunden ergibt. Dazu kommen noch 68 Stunden bei der Blutspendeaktion (wo letztes Mal die 100er-Marke erstmals geknackt wurde) sowie insgesamt 230 Hilfeleistungen an Patienten.

An sieben Vorstandssitzungen und drei Präsidentenkonferenzen des Kantonalverbandes wurden die Vereinsgeschäfte bewältigt.

Mit Akklamation wurden nicht nur die umfassenden Jahresberichte wie auch der Kassa- und Revisorenbericht (Stammverein und Help) genehmigt, sondern auch die sehr abwechslungsreichen Jahresprogramme fanden einstimmig Zustimmung.

Ehre wem Ehre gebührt

Ehre bedeutet u.a. verdienter Achtungsanspruch. Ehre kann einer Person als Mitglied eines Kollektivs oder Standes zuerkannt werden. Dass dieses Thema immer wieder einen grossen Teil der Versammlung in Anspruch nimmt, ist umso erwähnenswert und unterstreicht die Tatsache, dass Samariter treue, langjährige Vereinsmitglieder sind.

So konnten auch dieses Mal wieder etliche von ihnen für ihre Verdienste ausgezeichnet werden: Theres Wichser, Anita Baumgartner, Rosmarie Hefti, Rosmarie Britschgi und Lisbeth Arnold wurden für ihre grossen Einsätze ebenso geehrt wie der zurücktretende Vereinsarzt Dr. Wolfgang Schweizer.

13 Personen glänzten mit mind. 90% Übungsbesuch und durften als Dank einen Gutschein entgegennehmen. Mit Annemarie Hodel, Rita Temizmermer und Jan Zimmermann stehen drei neue Samariterlehrer in der Ausbildung.

Mehr Infos zum Samaritervereins Glarus-Riedern erfahren Sie auf der Homepage

www.sv-glarus-riedern.ch