Marroni, Ländler und Bastelmarkt

Im Ennendaner Alterszentrum Bühli herrschte am vergangenen Sonntagnachmittag über drei Stunden hinweg Hochbetrieb. Gar zahlreiche Besucher und Pensionäre wurden mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen und riesig verwöhnt.




Das begann bereits beim Eingang. Der profimässig agierende Marronichef hatte Zeit für einen kurzen Gedankenaustausch, musste sich aber immer wieder der exzellent duftenden Marronimenge widmen. Die wurden dann portionenweise verpackt und an die Tische serviert. Zuweilen hatte es fast zu wenig Sitzgelegenheiten. Bis zur Stätte des langen und gemütlichen Verweilens gings noch an vielen Bastelartikeln vorbei. Sie waren zum Kauf angeboten. Die freundliche Garderobiere half aus den Mänteln. Man spürte überall ganz viel wohltuende Herzlichkeit. Kaum hatte man einen kulinarischen Wunsch geäussert, stand schon alles auf dem Tisch. Zum Dessert gabs Kaffee und eine Menge leckere Kuchen. Die Verantwortlichen des Alterszentrums machten auf beste Art Werbung in eigener Sache. Man erfuhr, dass hier gar viele Betreuende auch bei der alltäglichen Arbeit kompetent und einfühlsam tätig sind und sich auch dann kreativ einsetzen, wenn Pflegen und Begleiten für einmal Nebensache sind. Erfrischend wechselvoll spielten die drei Musikanten der Ländlerkapelle «Echo vum Schilt» auf. Die drei Nachmittagsstunden verstrichen allzu schnell. Im kommenden Jahr findet der gemütliche Anlass bereits zum zehnten Mal statt – mit erneut zahlreichen Gästen, die den Besuch bei Angehörigen wohl länger als gewohnt ausdehnen.

Fürs wertvolle und willkommene Organisieren und das gemütliche Verweilen darf den Verantwortlichen mit viel Anerkennung gedankt werden.Artikel