Maturanden haben Spuren hinterlassen

Rektor Peter Aebli betonte in seiner Rede an der Maturafeier, dass die Schüler und Schülerinnen den Lehrern, aber auch der Kantonsschule allgemein in Erinnerung bleiben werden.



Hab dich: Den Maturanden wird ihr Zeugniss überreicht (Bild: jhuber)
Hab dich: Den Maturanden wird ihr Zeugniss überreicht (Bild: jhuber)

Endlich ist es soweit! Nach sechs Jahren Schule, langen Perioden des Lernens und vielen Prüfungen konnten heute die Maturanden und Maturandinnen ihr Zeugnis entgegennehmen. Damit haben sie das Eintrittsbillet für die Universität, ETH und an Hochschulen in den Händen. Neben der Vorbereitung auf den weiteren akademischen Weg, hat die Kantonschule auch den Auftrag die Schüler zu verantwortungsbewussten Staatsbürger zu erziehen. Neben der Schule spielen hier die Eltern, der Kollegenkreis aber auch Institutionen wie Vereine eine grosse Rolle. Und dieser Erfolg ist schwieriger zu messen als die Fächer im Maturazeugniss.

Wichtige Allgemeinbildung

In spezifischen Fächern konnten sich die Maturanden in den letzten Jahren eine gute Basis für ein erfolgreiches Studium oder Ausbildung legen. Sie mussten aber auch in bereichsfremden Fächern gut abschneiden, um die Matura bestehen zu können. Vor allem in diesen Fächern ist die Ausbildung und die Qualität der Kantonsschule besonders wichtig. Denn die, für die Ausbildung wichtigen Fächer, werden während des Studiums erweitert und vertieft. In den anderen Fächern müssen die Maturanden damit auskommen, was sie von der Kantonsschule mitgenommen haben. Je besser diese Allgemeinbildung ist, desto mehr kann diese im späteren Leben angewendet werden. Denn man ist nie sicher, ob eines der eher ungeliebten Fächer nicht doch irgendwann mal von Bedeutung ist. Auch der Gastredner, Prof. Werner Hartmann, erklärte in seinem humoristischen Referat, dass vor allem die Dinge wichtig sind, die die Maturanden auf dem Weg zur Matura gelernt haben.

Spuren hinterlassen

Neben der Allgemeinbildung betonte Rektor Peter Aebli, dass jede Maturandenklasse der Kantonsschule, dem Rektor und den Lehrern in Erinnerung bleiben werden. Dass die Schüler nicht nur durch Wissen, sondern auch kulturell, sportlich oder einfach als Mensch deutliche Spuren hinterlassen haben. Er ermutigte die Maturanden auch, auf ihrem weiteren Weg Spuren zu hinterlassen. Jeder Lehrer beachtet mit einem gewissen Stolz, wenn ehemalige Schüler in die Öffentlichkeit treten, sich politisch engagieren oder sonst erfolgreich sind. Mit der Matura und der guten Ausbildung in der Kantonsschule haben die Maturanden ein gutes Rüstzeug erfolgreich in ihre weitere Ausbildung zu starten.

Abgerundet wurde die Feiern neben der stimmungsvollen Zeugnis-Übergabe samt Blumen durch das gelungene Rahmenprogramm. Die Maturanden und weitere Kantonsschüler zeigten von einem Quartett auf dem Klavier, einem Chor, einer Opernarie und einem ABBA-Medley ihr musikalisches Können.