Maura Hochstrasser und Gian Schneider neue Co-Präsidenten der JUSO Glarnerland

Die JUSO Glarnerland hat am Mittwoch an ihrer Mitgliederversammlung das Präsidium neu besetzt, die Parolen für die eidgenössischen Abstimmungen wurden gefasst sowie die Unterstützung von Christine Bickel, Jacques Marti und Yannick Schiess beschlossen.



Die JUSO Glarnerland hat am Mittwoch an ihrer Mitgliederversammlung das Präsidium neu besetzt.
Die JUSO Glarnerland hat am Mittwoch an ihrer Mitgliederversammlung das Präsidium neu besetzt.

Seit Kurzem hat die JUSO Glarnerland ein neues Präsidium. Mit Maura Hochstrasser und Gian Schneider übernimmt die nächste Generation Verantwortung in der Jungpartei. Damit ist die Parteiführung wieder im Hauptort zu Hause.

Die zwei Gymnasiasten wollen den Weg der Jungpartei weiterführen und auch in Zukunft «die aktivste Jungpartei im Kanton» bleiben, wie Maura betont. Auch für Gian ist es wichtig, «den Jugendlichen in Glarus eine Alternative zu den vorherrschenden bürgerlichen Ansichten zu bieten.» Die bisherigen Mitglieder des Vorstands wurden wiedergewählt, sodass der neue Vorstand aus folgenden Mitgliedern besteht: Maura Hochstrasser, Gian Schneider, Denise Aepli, Zarina Friedli und Larissa Chimenti.

Nach fast fünf Jahren als Präsident der JUSO Glarnerland ist Yannick Schiess glücklich, die Zukunft der Partei in guten Händen zu wissen und ist sich sicher: «Mit solch motivierten und interessierten Jugendlichen ist auch in Zukunft für frischen Wind im Kanton gesorgt.» Er verlässt die JUSO Glarnerland auch nicht mit leeren Händen. In naher Zukunft präsentiert die Jungpartei neue Ideen für Gestaltung des Kantons in Form eines Memorialsantrags.

An der Versammlung wurde zudem die Unterstützung von Christine Bickel als Regierungsrätin beschlossen. Sie hat in den letzten vier Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet und sich als Vorsteherin des Bildungs- und Kulturdepartements immer wieder direkt für die Jugend stark gemacht. Durch Christine Bickel ist sichergestellt, dass die SP auch weiterhin in der Glarner Regierung ist und deren Werte angemessen vertreten sind.

In Glarus Süd unterstützt die JUSO die Kandidatur von Jacques Marti als Gemeindepräsident. Die Gemeinde braucht einen führungsstarken Präsidenten mit grosser Ausdauer und Weitsicht. Die JUSO ist überzeugt, dass Jacques Marti diese Voraussetzungen allesamt erfüllt und er viel zur Verbesserung der finanziellen Lage und neuem Schwung beitragen würde.

Neben Peter Stengele, Kaspar Marti-Kock und Irena Zweifel Schiesser unterstützt die JUSO vor allem die Kandidatur von Yannick Schiess. Das Durchschnittsalter der jetzigen Gemeinderatskandidaten beträgt zirka 50 Jahre. Mit Schiess, als einziger Kandidat unter 30 Jahren, wäre garantiert, dass auch die nächste Generation im Gemeinderat vertreten ist.

Zum Abschluss wurden die Parolen zu den Abstimmungen vom 9. Februar gefasst. Grosse Diskussion gab einzig die FABI-Vorlage. Da ein ausgebautes und modernes Schienennetz wichtig sind für die Schweiz, wurde die Ja-Parole beschlossen. Sowohl die Masseinwanderungsinitiative der SVP als auch die Abtreibungsinitiative wurden einstimmig zur Ablehnung empfohlen.