Medienmitteilung der Grünen Glarus Nord

Die Grünen Glarus Nord haben die Gemeindeversammlung online vorberaten und unterstützen ausser beim Hochwasserschutz die Vorschläge vom Gemeinderat.



Die Grünen nehmen erfreut zur Kenntnis, dass es bei der Schulinfrastruktur nun endlich vorwärts geht. Sie unterstützen den Kredit zur Planung des Neubaus Schulhaus Schnegg. Bei der Rechnung der TBGN begrüssen sie die einmalige a.o. Gewinnablieferung von 0,5 Mio, wie sie der Gemeinderat vorschlägt.

Mit 25 Traktanden ist auch diese GV reich befrachtet, und es zeigt sich, dass die Abschaffung des Gemeindeparlaments wohl ein Fehler war. Denn die zwölf Verpflichtungskredite zur Erneuerung und Werterhaltung der Infrastruktur von Glarus Nord beurteilen die Grünen als notwendige Investitionen und werden fast diskussionslos genehmigt. Dem Budget stimmen die Grünen trotz Verlust zu. Sie erwarten, dass die vorsichtig budgetierten Einnahmen übertroffen werden, damit Glarus Nord sich die Investitionen vom Finanzplan in Zukunft noch leisten kann. Für die gezielte Personalentwicklung im 2021 ist es auch wichtig, dass Geld für individuelle Lohnanpassungen da ist und es etwas Spielraum gibt. Denn hohe Fluktuationen sollten beim Gemeindepersonal vermieden werden. Wichtig und richtig sei die Sistierung der eingereichten NUP2-Anträge, um nicht unnötig Kosten und Verzögerungen zu verursachen und für die a.o. GV startbereit zu sein. Das Abfallreglement wird von Gemeinderätin Sibylle Huber vorgestellt und es wird unverändert Zustimmung beschlossen. Zu längeren Diskussionen führte der Hochwasserschutz: Die Grünen wollen ein transparentes und wirksames Reglement. Zudem sollen der Landsgemeindeentscheid von 2014 sowie die Hochwasserschutzmassnahmen endlich umgesetzt werden. Dazu müssen sich die Grundeigentümer an den Schutzmassnahmen angemessen beteiligen, was im Reglement nach wie vor ungenügend umgesetzt ist.