Medienorientierung der Kantonalen Sachversicherung – Prävention und Intervention

Die Kantonale Sachversicherung hat das vergangene Jahr dem Auf- und Ausbau der Elementarschadenprävention gewidmet. Dank ansprechendem Schadenverlauf kann sie auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken.



Josef Gisler und Hansjörg Hefti bei ihren Erklärungen zur Intervention und Prävention (bild: ehuber)
Josef Gisler und Hansjörg Hefti bei ihren Erklärungen zur Intervention und Prävention (bild: ehuber)

Auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren konnten im Elementarschadenbereich weiter gesteigert werden. Unter der Leitung des Feuerwehrinspektorates sind im letzten Jahr Sandsackabfüllgeräte und mobile Hochwasser-Ableitsysteme beschafft worden.

Prävention

“Die kürzlich veröffentlichten Klimaberichte lassen für die Zukunft Schlimmes erwarten. Die Menschheit ist aufgefordert, durch Verhaltensänderungen den CO2-Ausstoss unbedingt zu verhindern. Bis allerdings die entsprechenden Massnahmen Folge zeigen, gelte es, den Auswirkungen von heftigeren und häufigeren Naturereignissen, zu begegnen.“ Dies die mahnenden Worte von Hansjörg Hefti zu Beginn seiner Ausführungen bezüglich Prävention. Auch das Glarnerland werde unter Umständen von zukünftigen Ereignissen nicht verschont bleiben. Deshalb sei die KSV dem Wohl des Kantons und deren Bürgerinnen und Bürger verpflichtet. Es gelte deshalb der Appell an die Eigentümer von Objekten, unbedingt den Schutz wahrzunehmen und Selbstverantwortung zu übernehmen. Durch angemessene Massnahmen am richtigen Objekt können Gebäude wirkungsvoll geschützt und Schäden weitgehend vermieden werden. Am 1. März vergangenen Jahres lancierte die Kantonale Sachversicherung die Wegleitung „Objektschutz gegen gravitative Naturgefahren“. Dieses Werk vermittle auf anschauliche Art, wie Schäden durch Hochwasser, Lawinen mit Schutzmassnahmen direkt am Gebäude, verhindert werden können.

Intervention

„Im vergangenen Jahr haben die Feuerwehren im Kanton einmal mehr eine sehr gute Arbeit geleistet. Sie mussten insgesamt 231 Mal ausrücken und leisteten dabei 3962 Einsatzstunden. Dabei wurden rund die Hälfte der Einsatzstunden für die Bewältigung der 68 Brandfälle aufgewendet. Hätte der Wind am Bettag zum Glück nicht noch rechtzeitig gedreht, sähe die Feuerwehrbilanz ganz anders aus.“ Dabei sei der Kanton Glarus noch einmal mit einem dunkelblauen Auge davongekommen erklärte Josef Gisler, Leiter Fachstelle für Brandschutz. Per 1. Januar 2006 seien die neu gebildeten Feuerwehren Glarner Mittelland sowie Niederurnen-Oberurnen erfolgreich gestartet. Vorgesehen sei der Zusammenschluss von Näfels-Mollis auf den 1. Januar 2008, womit man dem gesteckten Ziel von 10 Feuerwehren deutlich näher komme. Gegenüber dem Jahr 2000 habe sich der Gesamtbestand der Feuerwehren um 530 reduziert.

Leck-Puck

Dabei handelt es sich um ein Alarmgerät, welches seit diesen Tagen von der Kantonalen Sachversicherung lanciert wird. Mit diesem einfachen Gerät können Wasserschäden verhindert werden. Wasserschäden, insbesondere im Küchen- oder Badzimmerbereich. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar und meldet akustisch, erste kleine Wasserlecks zum Beispiel hinter der Küchenkombination. Solche Wasserschäden belaufen sich Jahr für Jahr auf Kosten in Millionenbeträgen. Durch diese einfache Profilaxe können solche Schäden weitgehend vermieden werden. Die Kosten für einen solchen Luck-Puck belaufen sich auf 50 Franken, erhältlich bei der KSV. Eine gute Idee welche hilft Schäden, Kosten und Unannehmlichkeiten zu vermeiden.