Mensch im Mittelpunkt: Ausstellung zu Gewalt in Familie und Partnerschaft

Im September findet im Gemeindehaus Ennenda eine Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt statt. Ziel ist es, Betroffene und Dritte auf das oft tabuisierte Thema der häuslichen Gewalt und die daraus resultierenden Folgen zu sensibilisieren.



(zvg)
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Vom 6. bis 16. September 2021 findet im Gemeindehaus Ennenda eine Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt statt. Organisiert wird sie durch ein interdisziplinäres Team, bestehend aus der Opferberatung und der Schulsozialarbeit, der offenen Jugendarbeit, Joyning Glarnerland (Jugend und Familienbegleitung) sowie der Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus. Diese Stellen haben immer wieder mit Jugendlichen und Erwachsenen zu tun, die zuhause psychische oder physische Gewalt erleben.

Sensibilisieren

Ziel der Ausstellung ist es, Betroffene und Dritte auf das oft tabuisierte Thema der häuslichen Gewalt und die daraus resultierenden Folgen zu sensibilisieren. Die Ausstellung klärt über unterschiedliche Gewaltformen sowie deren Auswirkungen auf und informiert über Ursachen und Risikofaktoren. Die Ausstellung beleuchtet spezielle Aspekte wie die (Mit)-Betroffenheit von Kindern, die Gewalt in Paarbeziehungen oder das Phänomen der Zwangsheirat. Interaktive Ausstellungselemente mit alltäglichen Situationen stellen die häusliche Gewalt in all ihren Facetten dar und ermöglichen Einblicke in die Lebenswelt der Betroffenen.

Öffnungszeiten der Ausstellung

6. bis 16. September 2021, Gemeindehaus Ennenda

Für Schulklassen:
an Werktagen von 09.00 bis 11.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Bitte anmelden auf der Website von Joyning-GL.ch

Für die Öffentlichkeit:
an Werktagen von 16.00 bis 20.00 Uhr
am Wochenende vom 11./12. September von 11.00 bis 17.00 Uhr

Zusätzliche Abendanlässe

Eröffnungsanlass
Montag, 6. September 2021, 18.30 Uhr
Gemeindehaus Ennenda
Kurzfilm und Podiumsdiskussion mit Betroffenen und Fachpersonen

Filmvorführung
Donnerstag, 9. September 2021, 20.00 Uhr
Wortreich, Abläschstrasse, Glarus
«Je ne te voyais pas»: Anhand zahlreicher konkreter Fälle, die unbeschönigt gefilmt wurden, zeigt der Film die Möglichkeit auf, Schritt für Schritt aus dem Opfer-Täter-Schema auszusteigen und zur Normalität zurückzufinden.

Abschlussanlass
Donnerstag, 16. September 2021, 18.30 Uhr
Gemeindehaus Ennenda
Fachreferat von Frau Dr. med. Fana Asefaw, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie.