Mission 21 präsentiert sich am Landsgemeindeflohmarkt

Mit einem Stand der Evangelisch Reformierten Kirchgemeinde Glarus Riedern hat Mission 21 auf ihre wechselhafte 200-jährige Geschichte aufmerksam gemacht und dabei auch für sich geworben.



Eine 200-jährige Geschichte

Das sei ihr ein wichtiges Anliegen, betonte die Beauftragte Judith Gysi von Mission 21. Denn nicht immer in der 200-jährigen Geschichte habe sich das Missionswerk in Basel besonnen gezeigt. Mission habe bei manchen eben immer noch einen bitteren Beigeschmack. Dass dieses Image längst nicht mehr zutrifft, zeigt die umfangreiche Arbeit, auf die der Stand an der Landsgemeinde der Reformierten Kirchgemeinde aufmerksam gemacht hat.

Hilfe zur Selbsthilfe


Heute sind es eher Projekte in den Ländern der sogenannten 3. Welt, mit denen Mission 21 zu helfen versucht. Dabei geht es insbesondere um Bildung als Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Besonders bei den Frauen setzt Mission 21 an, denn gerade für sie bleibt der Zugang zu Bildung oft verschlossen. Für drei Jahre geht in der Regel ein ökumenischer Mitarbeiter, wie es heute statt Missionar heisst, in das betroffene Land, um hier Anregungen zu geben. Im Idealfall kann dann das angefangene Projekt eigenständig und ohne Hilfe weitergeführt werden.

Auf den Geschmack gekommen?

Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher am Stand war das sicher so nicht bekannt. Es lohnte sich, Informationen zu sammeln oder eine Tafel Jubiläumsschokolade respektive einen rassigen Missionscurry zu erwerben. Und wer darüber hinaus sein Glück noch im Büchsenschiessen versuchte, bekam eine Tüte Popcorn obendrein.