Mit drei Podestplätzen in die neue Saison gestartet

Die Biltner Nationalturner starten stark in die neue Saison. Mit Joel Zweifel (Jugendklasse 1), Leon Lleshaj (JK 2) und Damian Mettler (Kat. A) grüssten gleich drei vom Podest.



Fadri Bohrer (Piccolo) gelingt mit Platz fünf ein toller Start
Fadri Bohrer (Piccolo) gelingt mit Platz fünf ein toller Start

Als erste Standortbestimmung der neuen Wettkampfsaison nimmt man die Einladung jeweils gerne an. Gleich mit 14 Sportlerinnen und Sportler bereicherten die Biltner den Saisonstart. Diese zeigten bereits tolle Leistungen und wussten zu gefallen. Bei den Jüngsten (24 Teilnehmer) zeigte der erprobte Pirmin Lienhard (46,1 Punkte) mit Platz vier, dass auch im neuen Jahr mit ihm zu rechnen sein wird. Einen Rang dahinter überzeugte sein Vereinskamerad Fadri Bohrer. Nach soliden Vornoten blieb der Siebenjährige auf der Matte mit einem Sieg und einen «Gestellten» unbezwungen. In der Kat. Jugend 1 überzeugte das Biltner Trio Joel Zweifel, Silas Tobler und Henry Schubiger mit den Rängen 2, 5 und 6. Zweifel liess sich im Ringen zweimal als Sieger feiern und stieg mit 48 Punkten als Zweiter aufs Podest. Auch in der Jugendklasse 2 waren die Biltner Farben auf dem Treppchen vertreten. Leon Lleshaj brachte sich mit guten 28 Punkten in Stellung. Mit zwei Siegen verdiente er sich den Ehrenplatz redlich. Als vierten konnte auch Marius Tobler überzeugen. Bei seinem ersten Auftritt in der höheren Kategorie sammelte er 28,7 Zähler und liess sich einen Plattwurf notieren. Fredi Zett zeigte als Siebter ebenfalls einen gelungenen Auftritt, 28 Pkt. an Vornoten und je einen Sieg und eine Niederlage zierten sein Notenblatt. Anela Stalder und Laura Zett hatten sich entschieden, den Mädchenwettkampf zu absolvieren, heisst vier Vornoten ohne Ringen. Stalder verpasste das Podest nur um einen einzigen Zehntelspunkt, Zett klassierte sich im sechsten Rang.

Damian Mettler, fünfmal Top, einmal Flop

Mettler nahm den Wettkampf als Vorbereitung für seine erste Saison in der höchsten Kategorie. Als Vornotenspezialist hat er sich für die Disziplinen Heben, Stossen, Lauf und Hochweitsprung entschieden. Da und dort wurde die Disziplin hallentauglich durchgeführt. Etwa der Hochweitsprung ab Reuterbrett, das Stossen mit Medizinball oder der Lauf, der in einem Pendellauf ausgetragen werden musste. Letzterer wurde Mettler jedoch zum Verhängnis, ja zum Alptraum! Bei jeder Richtungsänderung rutschte er weg und verlor enorm viel Zeit. Die Note von 6,2 Pkt. nahm ihm die Chance auf den Sieg. Im Ringen zeigte er eindrücklich, was in ihm steckt. Er bodigte beide seine Gegner platt und kletterte mit 55,2 Punkten noch auf das A-Podest. Mit diesen Leistungen darf er zuversichtlich dem ersten Kantonalen in der Königsklasse Ende April entgegenblicken. Am Thurgauer wird er sämtliche sechs Vornoten absolvieren, also auch den Weitsprung und die Bodenübung.