Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Die Hauptversammlung 2026 des gemeinnützigen Frauenvereins Ennenda FVE verabschiedete ihre Präsidentin Monika Trümpi-Schneider nach erfüllten 16 Jahren und wählte mit Ruth Horner-Trümpy eine neue Führungspersönlichkeit an ihre Spitze.



FVE weiterhin in guten Händen: Führungswechsel von Monika Trümpi (rechts) zu Ruth Horner (links). (Foto: Christine Speich)
FVE weiterhin in guten Händen: Führungswechsel von Monika Trümpi (rechts) zu Ruth Horner (links). (Foto: Christine Speich)

Als im fernen Island der Vulkan Ellafjallajökul die Welt auf Trab hielt, wählte der Frauenverein Ennenda Monika Trümpi-Schneider zu seiner neuen Präsidentin, wie in der gelungenen Abschiedslaudatio in Erinnerung gerufen wurde. Mit der Wahl vor 16 Jahren vollzog sich gleichsam ein Generationenwechsel, und es folgten in dieser stattlichen Zeitspanne im Verein ausgeprägte Jahre des gegenseitigen Vertrauens, der Gemeinschaft innerhalb des Vereines, aber auch der Mitgestaltung des Dorflebens. Unter der führungsstarken Präsidentin, die immer auch auf einen loyalen Vorstand vertrauen konnte, erlebte der Frauenverein viele gesellschaftliche Erfolge, von denen auch zahlreiche sozialtätige Institutionen profitierten, indem der FVE aufgrund seiner Gemeinnützigkeit jeweils namhafte Spenden an jene ausrichtete. Bekannt sind in diesem Zusammenhang der Secondhand-Verkauf, der Verkauf von Gerstensuppe, Kaffee und Kuchen an der Chilbi, der Einsatz der FVE-Frauen in der Cafeteria im Alterszentrum Bühli und die Geburtstagsbesuche bei Betagten in der Gemeinde.

Die scheidende Präsidentin bezeichnete es anlässlich ihrer letztmals geführten Hauptversammlung als grosses Glück, dass sich Ruth Horner als neue Präsidentin zur Verfügung stelle. Ruth Horner wurde denn auch mit einem Landammann-Mehr und grossem Applaus an die FVE-Spitze gewählt.

Einen wohlverdienten «Ruhestand» gönnten die knapp 30 anwesenden Frauen auch Vorstandsmitglied Elsbeth Hefti-Egli, die 45 Jahre für den Verein tätig war und seit 1992 dem Vorstand angehörte. Auch ihr war ein grosser Applaus der dankbaren Frauen sicher. Für ihre Stelle konnte Anna Maria Müller-Büche gewonnen werden.

Mit der HV 2026 endete im Übrigen auch eine traditionelle Besonderheit des Frauenkaffis. Einmal im Monat trafen sich die Damen in ungezwungenem Rahmen in der Gaststube der ehemaligen «Sonne», wo sie von Gastgeberin Helena Zambusi während eines guten Dutzend Jahres herzlich empfangen wurden. Auch hier gab’s einen warmherzigen Applaus zum Abschied.