Mit erfolgreichem Beispiel voran

An diesem Wochenende findet das Eidgenössische Feldschiessen statt, der grösste Sportanlass auf der ganzen Welt, zu dem weit über 100 000 Schützinnen und Schützen jeglichen Alters erwartet werden.



Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga in der Feuerlinie. (Bild Jann Etter)
Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga in der Feuerlinie. (Bild Jann Etter)

Der Glarner Kantonalschützenverein mit Präsident Melchior Laager und Feldchef Landrat Fredy Lienhard pflegt seit einigen Jahren sportlich und politisch Prominente zum so genannten Kickoff in den Schiessstand Allmeind in Glarus einzuladen. Das ist immer auch ein geselliger Anlass, an dem sich die meisten Gäste auch an die Waffe wagen, um das 18-schüssige Programm auf die grüne Vierer-B-Scheibe zu absolvieren. Wieder andere schauen bloss zu und halten sich als Gratulanten bereit.

Drei Regierungsmitglieder

Am Dienstagabend traf man sich wieder, um zu treffen. Der Regierungsrat, begleitet von Ratsschreiber Hansjörg Dürst, war sogar mit einer Mehrheit vertreten: Landesstatthalter Dr. Rolf Widmer, Regierungsrat Robert Marti und der neuen Chef für Sicherheit und Justiz Dr. Andrea Bettiga. Die Präsidentinnen von Glarus und Ennenda, Andrea R. Trümpy und Käthi Meier, nahmen zugleich die neue Trefferanzeige, die ihre Gemeinden finanziert haben, in Augenschein.

Mitglieder der Schützengesellschaft Ennenda, die bekanntlich im August ihr 200-jähriges Bestehen mit einem Schützenfest auf der Allmeind feiert, betreuten die Kickoff-Gäste, soweit dies überhaupt nötig war.

Stattliche Ausbeute

Die Ausbeute war stattlich. Von 18 Schiessenden, unter ihnen auch Landratspräsident Walter Lacher, erreichten gleich zehn das Kranzresultat, und weitere 3 bekamen wenigstens die Ehrenmitmeldung. Mit 65 von möglichen 72 Punkten standen die Gemeinderäte Reto Frey (Riedern) und Tomas Jakober (Glarus) an der Spitze; der Ennendaner Gemeinderat Daniel Pfeiffer folgte mit 63 Punkten vor dem Routinier (und Stadtglarner Gemeinderat) Fridolin Hösli (62). Besonders aufgefallen sind aber auch die 57 Punkte von Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga. Mit diesem Kranzresultat - nach 25-jähriger Schiessabstinenz - erwies er sich seines Amts als Chef des Departements für Sicherheit, zu dem auch das Schiesswesen gehört, wahrlich würdig.

Das Feldschiessen 300 m findet auf den Schiessplätzen Wichlen, Schwanden, Linthal, Netstal und Bilten statt, das Pistolenfeldschiessen in Niederurnen. Man möge die spezielle Publikation mit den Schiesszeiten beachten.