Alle vier Jahre gibt es bekanntlich ein Schaltjahr, um die Ungenauigkeit im Kalender auszugleichen. Der Vierjahresturnus ist aber auch für die politischen Parteien im Kanton Glarus von grosser Bedeutung; immer in diesem Abstand stehen die Gesamterneuerungswahlen auf Gemeinde- und Kantonsebene an. Da eben 2026 wieder ein grosses Wahljahr ist, waren und sind die Aktivitäten in der Ortpartei FDP Glarus entsprechend höher als in anderen Jahren, erklärte Präsident Roland Goethe zur Begrüssung am Neujahrsapéro am letzten Samstag im Cornetto in Ennenda. So stand im Fokus des Treffens auch nicht nur das gesellige Beisammensein und die guten Wünsche für das neue Jahr, sondern auch die Nomination der Kandidaten der FDP-Ortspartei. In den Gemeinderat normierten die über 30 anwesenden Mitglieder einstimmig die bisherigen Peter Aebli als Präsident sowie René Schönfelder. Für den Landrat habe man sich, laut Goethe, bewusst für nur eine Liste entschieden. «Dafür sind die bisherigen Landräte nicht kumuliert aufgeführt.» Hier treten mit Jacqueline Jenny, Hans Jenny, Remo Goethe sowie Roland Goethe alle aktuellen Landräte der Sektion zur Wiederwahl an. «Zudem konnte die Liste mit profilierten und bekannten Persönlichkeiten aus allen Ortsteilen der Gemeinde Glarus komplettiert werde. Alles Personen, welche die Belange der Gemeinde und die Ideale der FDP im Landrat kompetent vertreten können.» Zu einem erfolgreichen Wahlkampf gehören, laut Goethe, nicht nur gute Persönlichkeiten, sondern auch das Engagement der Nominierten zum Beispiel der aktiven Suche nach Gesprächen mit der Bevölkerung aber auch der Zusammenhalt der Mitglieder der Partei.
Für den Regierungsrat hat bereits die Delegiertenversammlung der kantonalen FDP den bisherigen Christian Marti nominiert. Auch ihn werde «seine» Ortspartie nach Möglichkeiten unterstützen.
Den Kandidaten wünschte der Präsident viel Erfolg bei den Wahlen und ihnen sowie allen Mitgliedern ein erfolgreiches und gutes neues Jahr.




