Investitionen in die Zukunft der Sportbahnen

An der 45. Generalversammlung der Sportbahnen Elm AG betonte Vizepräsident Klaus Jenny, dass für die Sicherstellung des Betriebs grössere Investitionen und ein jährlicher Umsatz von acht bis zehn Millionen nötig sind.




«Die Sportbahnen Elm AG sind ein wichtiger Arbeitgeber für Elm, für das Kleintal, ja für das ganze Glarnerland», erklärte Vizepräsident Klaus Jenny den 141 Aktionären an der 45. Generalversammlung im Ämpächli. Für einmal führte er anstelle des abwesenden Präsidenten Hansjörg Rhyner umsichtig, teilweise leicht ironisch, humorvoll und sehr ausführlich durch die Versammlung.  

Rückblick und ...

In seinem kurzen Rückblick auf die Gründung und den Start der Sportbahnen Elm erwähnte er, dass es ein schwieriger Start war. «Bei der Eröffnung im Dezember 1972 lag eineinhalb Meter Schnee auf Ämpächli. Heute würde man das eine Klimakatastrophe nennen.» Wie er weiter ausführte, habe dann im Januar 1973 der Föhn die ganze Pracht hinweggefegt. Der heutige Begriff dazu wäre eine Klimaerwärmung. Wie er weiter betonte, hätten die Sportbahnen seither immer wieder mit diesen schneearmen Wintern zu kämpfen gehabt. «Das vergangene Jahr war überdurchschnittlich zufriedenstellend bei einem Gesamtumsatz von 7,7 Mio Franken.» «Dieses Resultat konnten wir aber nur dank dem Einsatz unserer Mitarbeiter erzielen, sie sind die Garanten für den Erfolg der Sportbahnen.» Wie er weiter ausführte, liege der Anteil der Sommersaison bei zehn bis fünfzehn Prozent. «Ein wichtiger Faktor ist dabei unser Riesenwald, der im vergangenen Jahr und 17 000 Besucher nach Elm brachte.»

... Ausblick

«Wir sind ein wichtiger Arbeitgeber und beschäftigen in der Wintersaison bis zu 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.» Aus diesem Grund, so Jenny weiter, sei es wichtig, dass man in die Zukunft investiere, um diese Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern. Mit dem Projekt «FUTURO» und der Beschneiungsanlage seien die ersten Schritte eingeleitet und erfolgreich auf dem Wege. Ein überarbeiteter Vorschlag wurde von sämtlichen Umweltverbänden geprüft und genehmigt und im Oktober erfolgen die Baueingabe und die Veröffentlichung im Amtsblatt. Wenn alles gut verläuft, könne 2020 mit dem Bau der Anlage gestartet werden. «Ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft sind unsere grossangelegten Marketingmassnahmen», betonte Jenny und erklärte, dass vor allem der Raum Zürich, die March und das Rheintal für die Sportbahnen von grosser Bedeutung sind. Die Präsenz in den sozialen Medien und die Digitaliserung würden dabei im Mittelpunkt stehen. Mittels von drei Live-Cams auf Ämpächli, der Munggä-Hütte und im Älpli sei man stets präsent. Wie er erklärte, würden diese drei eine Besucherfrequenz von über 300 000 Kontakten pro Saison ausweisen. «Dazu werden aber auch 50 000 bis 60 000 gedruckte Prospekte und Broschüren unter die Leute gebracht», so Jenny am Schluss seiner Ausführungen.

Dank

Die Jahresrechnung, der Bericht der Revisionsstelle sowie die Entlastung des Verwaltungsrates wurden von den Aktionären jeweils einstimmig genehmigt. Anschliessend bedankte sich Jenny bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals für den geleisteten Einsatz. Insbesondere bei Ruth Suter, Leiterin Gastronomie, und Direktor Bruno Landolt «sie sind seit 17 Jahren der Garant unseres Erfolges.» Dank auch an den scheidenden Finanzchef Heinz Huber, welcher rund zehn Jahre umsichtig das Geld der Bahn verwaltete. Bei dieser Gelegenheit präsentiert Jenny den Aktionären den neuen Finanzchef Beat Stüssi.

Den Dank und die besten Grüsse der Glarner Regierung überbrachte Landestatthalterin Marianne Lienhard.