Ehe ihnen das Wasser nicht zum Hals stand, vermochten sie nicht aus dem Vollen schöpfen. Zwar kann durchaus von einer turbulenten Saison gesprochen werden. Der Start begann mit 1553 Ringen verhalten. In Runde 2 drehte die erste Equipe der Glarner dann aber auf. Mit 1570 Punkten schossen sie einen neuen Vereinsrekord. Dann folgte der tiefe Fall (1544). Von da an sollte es nur noch aufwärtsgehen. 1556, 1560 und 1569 Zähler lauteten die Ergebnisse. Die Spitzenteams in der Rangliste waren allesamt nur einen Hauch voneinander entfernt. Die letzte und entscheidende Runde musste die Entscheidung herbeiführen.
Das Überraschungspaket zum Schluss
Niemand träumte davon, dass Pfäffikon am Etzel vor der Ziellinie noch vom Aufstiegsplatz verdrängt würde. Die Ausserschwyzer legten eine beinahe makellose Saison hin und thronten bis fast zum Schluss von der Tabellenspitze. Die Glarner nahmen ihren Lauf mit in die 7. Runde und liessen Weissbad 1 keine Chance. Die zwei Gewinnpunkte waren den Glarnern gewiss. Doch dies reichte noch nicht für den Aufstieg. Die geschossenen Punkte der ganzen Saison sollten den Entscheid herbeiführen, denn Wila-Turbenthal gewann ebenfalls. Auch die Schützenhilfe von Buochs-Ennetbürgen war nötig, denn sie bezwangen den Leader. Mit 1573 Ringen lieferten die Glarner die Überraschung der 7. Runde. Diese Punktzahl bedeutete Vereins- und Rundenrekord der gesamten Schweiz. Kein einziges Team, von der höchsten bis zur niedrigsten Liga, erreichte diese Leistung.
Fabelhafte Einzelleistungen
Gina Landolt verpasste das Maximum nur knapp und schoss sehr gute 199 Punkte. Andreas Stüssi und Mischa Armati (je 198), Rolf Lehmann, Tim Landolt und André Eberhard (alle 196) sowie Jürg Fischli und Roman Portmann (je 195) liessen sich in die Rekordliste eintragen und werden nächste Saison aus der Nationalliga B grüssen. Auch bei den Drittligisten liessen sich die Resultate sehen. Lars Kamm schwang mit sensationellen 198 Punkten obenaus. Melanie Ricci und Julian Bellwald (je 193), René Müller (192), Michael Stapfer (191), Pia Freitag, Peter Armati und Fritz Stucki (alle 189) durften sich durch ihren gelungenen Auftritt ebenfalls über den Sieg gegen St. Gallenkappel (1534:1532) freuen. Damit belegten sie den guten 3. Schlussrang.
Gutes Mittelfeld
Das Glarner Aufbauteam der 4. Liga konnte zwar keinen Sieg mehr feiern, doch die Resultate blieben konstant. Mit 190 Punkten von Philipp Landolt, Chantal Rizzo (186), Roland Weyermann (185), Andreas Meier (184), Markus Landolt (183), Carmen Flury und Gianni Albert (je 182), sowie Cyrill Wickihalder (180) erzielte Glarnerland 3 1472 Punkte und klassierte sich zum Schluss auf dem guten 5. Rang.
Familienanlass «Abenteuer mit Vincent»



