Vorerst konnten sih die erfreulich zahlreich in den Freulerhof geströmten Besucherinnen und Besucher der 1.-Augustfeier in Näfels an einem grosszügigen Brunchbuffet gütlich tun. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die Harmoniemusik Näfels unter der Leitung von Christoph Berger. Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsident Bruno Gallati hielt Gemeinderatsvizepräsident Ruedi Schwitter die Festansprache. Nach einigen Gedanken zur Art der Bundefeier und zu ihrer Entstehung spannte er den Bogen in die Neuzeit und damit zur Willensäusserung des Glarner Volkes den Kanton neu zu organisieren. Mit viel gutem Willen seien auch die Arbeitsgruppen gestartet und hätten in verschiedenen Bereichen eine grosse Vorarbeit geleistet. Es brauche jedoch nicht nur den Willen der Arbeitsgruppen, sondern der Wille von uns allen. «Denn ohne die Mitarbeit, die Bereitschaft von uns allen, an diesen Veränderungen teilzuhaben und mitzumachen, werden es die neuen Gemeinden ausserordentlich schwer haben, in die Zukunft zu starten.» Ader Wille allein genüge nicht, fuhr Schwitter fort, es brauche auch Solidarität. Unter Solidarität versteh er, einer Idee zum Durchbruch zu verhelfen oder beizutragen, auch wenn es nicht die eigene sei. Es nütze nichts, nur immer davon zu reden, man müsse auch im Rahmen seiner Möglichkeiten Taten und Aktionen folgen lassen. Man sollte sich für eine Idee, die man eigentlich gut finde, engagieren. «Uebernehmen Sie ein Aemtli in ihrem Lieblingsverein, engagieren Sie sich in der Politik oder helöfen Sie mit , die Zukunft und die Gesellschaft der modernen Schweiz zu gestaltet», erklärte der Redner. Wenn man dies alles den Anderen überlasse, sollte man sich nicht wundern und die Augen reiben, wenn Vieles nicht so rauskomme, wie man es denn selber gern hätte.
Nach der Landeshymne hatten die Gäste wiederum Gelegenheit, sich am Grillstand mit Essbarem einzudecken, während zwei junge Musiker für weitere musikalische Unterhaltung besorgt waren




