Mütter- und Väterberatung wird ausgebaut

Der Regierungsrat genehmigt die Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Glarus und der Mütter- und Väterberatung Glarnerland betreffend Gesundheitsförderung, Prävention, Erziehung und Bildung für Familien im Bereich «Frühe Kindheit».



In Zusammenhang mit dem verabschiedeten Rahmenkonzept «Frühe Kindheit – Für einen starken Start ins Leben» haben die Departemente Finanzen und Gesundheit sowie Bildung und Kultur zusammen mit der Mütter- und Väterberatung eine Anpassung der bestehenden Leistungsvereinbarung per 2021 vereinbart. Neu werden die Gruppenberatungen zu Erziehungs- und Alltagsfragen, die Kinderbetreuung während diesen Gruppenberatungen und der wöchentliche Kinderspieltreff als Teil des Kernangebots und nicht mehr des Integrationsangebots geführt. Sie werden damit explizit auch für Eltern mit Säuglingen oder Kleinkindern ohne Migrationshintergrund geöffnet.

Die Mütter- und Väterberatung übernimmt zudem die Bewirtschaftung der Parentu App, welche fundierte Inhalte zur Erziehung und kindlichen Entwicklung vermittelt und auf lokale Veranstaltungen hinweist. Ebenfalls wird sie bei Bedarf an Übergabegesprächen mit Hebammen teilnehmen und Inputs an Elternabenden von Spielgruppen und Kinderkrippen anbieten.

Aufgrund der zusätzlichen Aufgaben und um das bestehende Defizit zu verringern, wird die Leistungsabgeltung um 30 000 Franken auf neu insgesamt 335 000 Franken erhöht. Wie bis anhin werden davon 60 000 Franken mit Bundesmitteln für das kantonale Integrationsangebot finanziert.