Museumsnacht

Bereits zum sechsten Mal findet im museumbickel in Walenstadt die beliebte Museumsnacht mit Musik, Essen und Führungen statt.

 



«Midlife Dixieland Jazzband» (Bild: zvg.)
«Midlife Dixieland Jazzband» (Bild: zvg.)

Die «Midlife Dixieland Jazzband» wird das Publikum mit swingendem Jazz und Dixie vom feinsten verwöhnen. Die Sechserformation weiss genau wie das Publikum mit spritzigem Sound zu verzaubern ist. Die Begeisterung lässt meist nicht lange auf sich warten. Neben eigenen Kompositionen spielen sie auch gut bekannte Klassiker der Jazz- und Dixiegeschichte. Wer kennt ihn nicht, den Song «Just a Gigolo» von Leonello Casucci 1928 komponiert mit dem Text von Julius Brammer. Aus demselben Jahr stammt auch die unvergessliche Aufnahme von Louis Armstrong’s Interpretation des «Basin Street Blues».

«Midlife Dixieland Jazzband»: das sind Beda Hidber (tp), Beni Dürr (cl,sax,voc), Föns Oehy (p,tb,voc), Waedi Meier (bj,g,voc), Charly Ott (b,sousa), Erwin Broder (dr, wbd, leader). www.midlife.ch

Dazu gibt es auch eine entsprechen Spezialität zum Essen. Eine eigens kreierte rassige «Bickel Wurst» von der Stadtmetzgerei. Hören, Essen und Trinken also nach Lust und Laune!

Karin Dummermuth, engagierte Kunstvermittlerin und Kunstkennerin, wird zwei Führungen machen (20 und 22 Uhr). Sie wird neue Aspekte zum Werk von Karl Bickel aufzeigen und in die aktuelle Ausstellung einführen. Der Eintritt ist frei.

Karl Bickel

Briefmarken aus der Sammlung Heinrich Moser, Chur
Malerei, Zeichnungen, Plakate

Von 1923 bis 1965 entwarf Karl Bickel für die PTT rund 550 Briefmarken, von denen etwa 100 gedruckt wurden. In seiner über vierzigjährigen Tätigkeit als Markenstecher brachte er es zu grosser Meisterschaft. Das museumbickel hat nun die Möglichkeit erhalten, das komplette Werk aus dem Briefmarkenschaffen Karl Bickels zu erwerben. Diese einzigartige Sammlung wurde von Heinrich Moser (Chur) während Jahrzehnten sorgfältig aufgebaut. Es handelt sich dabei um 416 A3-Ausstellungsbogen mit sämtlichen Briefmarken, die Karl Bickel senior in seiner 42-jährigen Zeit als Stecher entworfen und umgesetzt hat.

Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem zeichnerischen und malerischen Werk Bickels, um interessante Parallelen zwischen seinem freien Schaffen und den Auftragsarbeiten aufzuzeigen. Michelangelo und Ferdinand Hodler waren die Künstler, die auf Karl Bickel den grössten Einfluss hatten. Es ist aufschlussreich, wie Bickel ein Selbstbildnis von Hodler in ein Briefmarkenwerk umgesetzt hat und es dann auch wieder in seinem eigentlichen Lebenswerk, dem Paxmal auf Schrina-Hochrugg, erscheinen lässt.

Museumsnacht:

Freitag 22. August, ab 19.00 Uhr

Musik mit der «Midlife Dixiland Jazzband»

Führungen 20 und 22 Uhr mit Karin Dummermuth