Musikveteranen auf der Schynige Platte

Am Samstag, 27. August 2016, startet der Musikveteranenausflug mit Veteraninnen sowie Veteranen mit ihren Angehörigen mit Bus am frühen Morgen bei herrlichstem Sonnenaufgang in Richtung Berner Oberland. Der Chauffeur «Peter von Säckingen» (nicht der Trompeter von Säckingen) führt uns sicher über den Hirzel nach Luzern und Richtung Wilderswil, dem Talbahnhof der Schynige-Platte-Bahn.




Nostalgie und Gemütlichkeit im Einklang zu den Musikanten

Was wäre ein Ausflug von Musikveteranen ohne einen Kaffeehalt: wohl wie die Linth ohne Wasser, daher wird auf dem Brünig der Znünihalt ausgiebig genossen. Bereits herrscht eine fröhliche Stimmung, alle freuen sich auf das Ziel, die Schynige Platte. In Wilderswil angelangt, wird das Beförderungsmittel gewechselt: Wir steigen um auf die Bahn. Dies wäre ja noch keinesfalls etwas Aussergewöhnliches, aber die Bahn hinauf zur Schynige Platte ist Nostalgie pur oder anders gesagt eine Fahrt in die Vergangenheit. Die Holzbänke sind wohl etwas vom Ersten, das einem auffällt, dann aber auch die Lok, die das Ganze nach oben stösst und schliesslich die Zahnräder, die der Fahrt die nötige Gemütlichkeit verleiht. So ruckeln wir 12 km/h steil, aber stetig bergauf. Da kommen bei einigen Veteranen wehmütige Gedanken auf; an «unser Chlitalbähnli». Immer imposanter wird die Aussicht: auf der einen Seite hinunter zum Thuner – und Brienzersee und dann nach einer Tunneldurchquerung das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau und all die anderen Berner Oberländer Gipfel. An der Bergstation werden wir von Alphornklängen empfangen, natürlich die Alphornbläser im «Chutteli», so wie man sich eben die Schweiz so vorstellt. Als Musikant lauscht man gebannt den Klängen, doch allmählich knurrt doch der Magen und alle streben nach dem Berggasthaus, um sich zu verpflegen. Ein herrlich mundendes Zmittag, zusammen mit dieser Fernsicht, ist kaum zu beschreiben, das muss man einfach erlebt haben.

Kurze Wanderung, Alpenblumengarten oder einfach «ä chlä si»


Nach dem Mittagessen bleibt genügend Zeit, um die nähere Umgebung der Schynige Platte zu erkunden. Die einen schnüren die Wanderschuhe, um über die Daube wieder zurück zur Bergstation zu gelangen, andere verweilen sich im herrlichen Alpengarten und die Restlichen geniessen den herrlichen Tag einfach mit «ä chli si». Reich an Eindrücken und wunderschönen Panoramen gehts dann wieder bergab, man kehrt gemächlich zurück in die Gegenwart.

Alles umsteigen und mit dem neuzeitlichen Bus mit allen Annehmlichkeiten der heutigen Zeit geht es Richtung Bern und Zürich zurück ins Glarnerland. «Äs Zvesper» gehört selbstverständlich zu einem derart gelungenen Ausflug. All die vielen Eindrücke werden dabei nochmals ausgetauscht und so geht ein wunderbarer, gemütlicher Musikveteranenausflug zu Ende. Ein herzliches Dankeschön dem Organisator und Vorstandsmitglied Röbi Wahl, der hat ja nebst allem Organisatorischen auch den richtigen Draht zu Petrus sowie dem Chauffeur Peter, der uns sicher und kompetent wieder zurück ins Glarnerland führte.