Nach Küblis nun auch in Grindelwald zu oberst auf dem Podest.

Beim Eigerbike Marathon in Grindelwald war Daniel Zopfi auf der langen Strecke in seiner Kategorie erneut nicht zu schlagen. Mit dem dritten Rang bei den Junioren belegte ein weiterer Glarner einen Podestplatz. Bruno Elmer klassierte sich als zehnter noch in den Top Ten



Im Moment nicht zu bremsen: Daniel Zopfi siegt beim EigerBike in Grindelwald. (Bild: eing.)
Im Moment nicht zu bremsen: Daniel Zopfi siegt beim EigerBike in Grindelwald. (Bild: eing.)

Daniel Zopfi aus Schwanden – für das RBT Glarnerland Oel-Hauser Team startend – erfreut sich gegenwärtig einer blendenden Form. Nach dem Sieg am Swiss Bike Masters in Küblis vor rund drei Wochen gewann er in Grindelwald seinen zweiten Bikemarathon von nationaler Bedeutung - nachdem er bereits vor einem Monat beim Val Lumnezia Marathon den zweiten Rang erzielte.

Zweiter Bikemarathon Sieg Zopfis innert Monatsfrist

Vom Start weg diktierte Daniel Zopfi das Tempo auf der 88 Kilometer langen und 3900 Höhenmeter überwindenden Strecke rund um Grindelwald. Die angenehmen Temperaturen und die fantastische Streckenführung, immer mit Blick auf die Furcht einflössende Eigernordwand, motivierten Zopfi noch mehr. Selbst in den technisch schwierigen und schnellen Abfahrten war seine Konzentration noch so hoch, dass er auch in diesen Streckenabschnitten seinen Konkurrenten überlegen war. Dies brachte Zopfi ohne irgendwelchen Defekt und ohne einzige Krise über die Runde. Man könnte vom perfekten Rennen sprechen. Zopfi gewann seine Kategorie in 5 Stunden und 33 Minuten überlegen mit 20 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Auf der gleichen Strecke gelang auch Bruno Elmer vom RBT Glarnerland ein gutes Rennen. Wie sein Teamkamerad kam er ohne irgendwelche Probleme durch und erreichte mit dem zehnten Kategorienrang erneut eine Topten Rangierung.

Immer besser läuft es auch dem RBT Glarnerland Oel-Hauser Junior Ueli Steinmann. Nach etwas Pech in den vergangenen Rennen ging er diesmal sein Pensum von 55 Kilometern und 2500 Höhenmetern etwas verhalten an. Steinmann steigerte sich in der Folge aber kontinuierlich. Nach drei Stunden und 28 Minuten Fahrzeit und sechs Minuten hinter dem Sieger erzielte er den sehr guten dritten Rang bei den nicht lizenzierten Junioren.