Nadine Jöhl gewann am Eidgenössischen Jugendtag in Chur die Bronzemedaille

Nadine Jöhl gewann am Tagesfinal des Eidgenössischen Schützenfests in Chur die Bronzemedaille. Marvin Hersche 25.) und Jan Schlegel (39.). Schwester Corinne wurde in ihrer Kategorie Siebte.



Nadine Jöhl gewinnt beim Jugendtag in Chur Bronze. (Bilder: aeberhard)
Nadine Jöhl gewinnt beim Jugendtag in Chur Bronze. (Bilder: aeberhard)

Der Jugendtag beim Eidgenössischen Schützenfest gehört, wie es der Name schon sagt, der Jugend. Knapp 1000 Jugendliche aus der ganzen Schweiz nahmen Chur und Umgebung für ihren Wettkampf in Beschlag. Mitunter waren auch vier Glarnerinnen und Glarner, die über die 50 Meter Distanz mit dem Kleinkalibergewehr um Medaillen und Ehre kämpften.  

Nicht die Ältere, sondern die Jüngere

In zwei Kategorien versuchte sich das Glarner Quartett. Corinne Jöhl bei der U17–U21 und die übrigen Glarner, Jan Schlegel, Marvin Hersche und Nadine Jöhl, bei der U13–U15. In der Qualifikation wurden 20 Schuss liegend absolviert, wobei die top acht sich für den kommandierten Final qualifizierten. Corinne Jöhl rutschte mit 195 Punkten als Siebte in den Final. Hinter ihr war nur noch Silja Arnold aus dem Kanton Uri, die punktgleich, jedoch mit zwei Innenzehner weniger aufstand. Im kommandierten Final wurden zwei Fünferserien geschossen, ehe es zu den Einzelschüssen ging. Nach der ersten Serie lag die Biltnerin noch auf dem vierten Rang, ehe sie nach hinten durchgereicht wurde und sich zum Ende mit Rang sieben begnügen musste.

Fehlschuss kostete Silber oder Gold

Bei den Jüngeren standen gleich drei Glarnerinnen und Glarner am Start. Marvin Hersche schoss sich mit 177 Punkten auf den 25. Rang, während Jan Schlegel mit 156 Ringen Rang 39 erreichte. Bei beiden jungen Nachwuchsathleten der Sportschützen ging in der zweiten Passe bei brütender Hitze die Luft aus. Nadine Jöhl schoss mit zweimal 96 Punkten das zweitbeste Qualifikationsergebnis und qualifizierte sich für den Final. Dort wusste die jüngere Schwester von Corinne zu überzeugen. Von Beginn weg schoss sie vorne mit, obwohl sie beim zweiten Schuss eine 8,8 hinnehmen musste. Nach den beiden Fünferserien und auch nach zwei Einzelschüssen lag das Trio Nastase, Meier und Jöhl klar in Front. Der 13. Schuss (7,6) kostete Nadine Jöhl wohlmöglich die Silbermedaille oder gar den Sieg. Die Biltnerin liess sich jedoch nicht vom Weg abbringen und kämpfte beherzt weiter. Mit 215,9 Ringen sicherte sie sich Bronze.