Namen und Wappen von „Glarus Süd“

Die Arbeitsgruppe „Name und Wappen“ der Projektleitung Glarus Süd konnte sich am 13. September mit den anderen Arbeitsgruppen aus dem Mittel- und Unterland austauschen und wurde über die Vorstellungen des Kantons informiert (vgl. dazu den Fridolin vom 20.9.).



Neues von der Arbeitsgruppe im Hinterland (Bild: jhuber)
Neues von der Arbeitsgruppe im Hinterland (Bild: jhuber)

Stand der Dinge im Hinterland


Ein Name oder ein Wappen für die neue Gemeinde gibt es noch nicht, auch wurde durch die Arbeitsgruppe oder die Projektleitung noch keine Vorauswahl getroffen. Weiterhin gilt, dass die zukünftigen Gemeindebürgerinnen und -bürger das letzte Wort dazu haben werden. Bisher sind etwa ein Dutzend Vorschläge für Wappen und ebenso viele für verschiedene Namen eingegangen.


Die Arbeitsgruppe hat festgestellt, dass die Suche nach neuen Wappen sich offenbar einfacher gestaltet, als die Suche nach einem Namen.

Allen Leuten, die sich bisher an dieser Suche beteiligt haben sei hier nochmals herzlich gedankt.

Weitere Vorschläge


Jede und jeder ist gebeten, weiterhin Vorschläge einzusenden, vor allem auch für einen Namen. Auch Vereine und vor allem Schulen können sich an der Suche nach einem „neuen Gesicht“ beteiligen; bis zur Näfelser Fahrt 2008 nimmt die Projektleitung/Arbeitsgruppe gerne weitere Vorschläge entgegen.


Einige bisher eingegangene Vorschläge für Wappen sind in dieser Form nicht realisierbar. Damit zukünftige Vorschläge „realistischer“ daherkommen und bisher eingegangene Vorschläge überarbeitet werden können, bittet die Arbeitsgruppe, sich an die einfachsten Regeln der Heraldik zu halten: Es gibt Regeln, wie ein Wappen auszusehen hat, bei denen es vor allem um Einfachheit und Wiedererkennbarkeit geht.


Wappen müssen (farblich und inhaltlich) einfach gehalten sein.

Als Farben sollten vor allem Rot, Blau und Schwarz und die „Metalle“ Gold (Gelb) und Silber (Weiss) verwendet werden dabei darf Metall nicht auf/an Metall liegen und Farbe (eher) nicht an/auf Farbe.

Der Wappenschild darf nicht willkürlich geteilt werden. Mögliche Teilungen sind vor allem: Viertelung, Längs- und Hochteilung, Schrägteilung, Schildbord, Schildfuss und -haupt, u.a.

Ein Wappen ist kein Logo und kein Gemälde. Es enthält grundsätzlich keine Schrift.

Dies sind nur einige der wichtigsten Regeln; umfassende Literatur zur Heraldik findet sich im Glarner Landesarchiv, zudem entsprechen die bisherigen Glarner Gemeindewappen diesen Regeln sehr genau.

Weiteres Vorgehen


Die Arbeitsgruppe hofft bis Ende Jahr auf weitere gelungene Vorschläge und will dann eine breite Diskussion anstossen. Bis dann eingegangene – und ev. bereinigte – Vorschläge sollen (vielleicht wöchentlich) in den Lokalzeitungen bekannt gemacht werden. Dies soll nochmals einen Anreiz geben, um kreativ zu sein und Vorschläge zu neuen Wappen und Namen einzuschicken. Alle Vorschläge die nach aussen getragen werden, werden selbstverständlich anonym bleiben.


Im Laufe des Frühjahres 2008 können dann auch noch andere Medien für die Diskussion genutzt werden, z.B. das Internet oder eine Ausstellung.

Weitere Vorschläge bitte an: [email protected], oder: Fax: 055 644 12 90,

oder: Gemeinde „Glarus-Süd“ Projektleitung, Hauptstrasse 67, 8762 Schwanden.