Nationalfeiertag in Ennenda

Das Festzelt beim Schulhaus in Ennenda platzte aus allen Nähten. Schon eine Stunde vor Beginn des Anlasses waren die Plätze rar. So mussten rund um das Festzelt noch mehrere Tische aufgestellt werden. Das für den 1. August schon fast übliche Gewitter prasselte auch dieses Jahr über die Fest-Gemeinde. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.



Nationalfeiertag in Ennenda

Kurz nach 18.00 Uhr eröffnete Martin Elber, Präsident des Verkehrsvereines Ennenda die Feier. Den Auftakt machten die Silvesterschellner. Mit ihren mächtigen Kuhglocken waren sie nicht zu überhören. Die Harmoniemusik Glarus, die mit ihren Auftritten wie immer zu begeistern weiss, sorgte für eine gute und gelöste Stimmung unter den Anwesenden. Unter tosendem Applaus wurde zum Schluss noch eine Zugabe gefordert, dem die Musiker und Musikerinnen natürlich sehr gerne nachkamen.

Wir sollten noch Träume haben!

Die Rede zum Nationalfeiertag hielt Landrätin Jacqueline Jenny. Sie bewies, dass an diesem Tag nicht immer von Politik oder Wirtschaft geredet werden muss. In einem Land, in dem die Freiheit und Demokratie ganz grossgeschrieben wird, sollte man auch träumen können. Träume bringen Veränderung. Und man sollte den Mut zu Visionen haben. Visionen, etwas zu unserem schönen Land beizutragen. Ihre Worte berührten die Zuhörer und Zuhörerinnen und gab der einen oder dem anderen einen Anstoss darüber nachzudenken. Kurz gesagt könnte man es so beschreiben: Frage nicht, was dein Land für dich tut, sondern Frage auch, was du für dein Land tun kannst.

Das war nun der richtige Moment zum Singen der Nationalhymne.

Im Beisein von Ständerat Benjamin Mühlemann und Regierungsrat Kaspar Becker übernahm nun die Glarner Huusmusig das Zepter und sorgte weiterhin für eine tolle Stimmung.

Für die Bratwürste und Cervelats sorgte der Glarner Töffclub am Grill und den Service übernahmen Mitglieder des Verkehrsvereines Ennenda. Ein gelungenes Fest, auch wenn es zwischendurch einmal nass wurde.