Nationalliga B - Team muss absteigen

Auch die sechste Runde der Schweizer Luftgewehrmannschaftsmeisterschaft brachte der zweiten Mannschaft der Sportschützen Glarnerland keinen Erfolg. Der Abstieg ist eine Partie vor der letzten Runde Tatsache geworden. Auch Glarnerland 1 verlor.



Milan Mach schoss einmal mehr das Maximum von 200 Punkten. (Bild: zvg)
Milan Mach schoss einmal mehr das Maximum von 200 Punkten. (Bild: zvg)

Dass sich bei der ersten Mannschaft eine Niederlage gegen den Tabellenleader aus Tafers abzeichnen würde, war voraussehbar. Vor allem, weil Martin Mächler auf die zweite Mannschaft setzte und dort unbedingt einen Sieg herausschiessen wollte. Doch der Plan ging nicht auf. Nebst der Niederlage von Glarnerland 1 verlor auch Glarnerland 2 die so wichtige Begegnung.

Milan Mach mit dem Maximum

Das Verdikt war klar. Tafers 1 schoss mit 1571 Ringen einmal mehr ein fabelhaftes Resultat. Da hatte GL1 mit 1530 Ringen nicht den Hauch einer Chance. Auch die sagenhaften 200 Punkte vom Tschechen Milan Mach nützten da nichts. Auch Ondrej Malinky (197) und Roman Portmann (195) gelang ein guter Wettkampf. Rolf Lehmann (192), Andreas Stüssi (191), Andrea Stüssi (189) sowie René Müller und Roland Weyermann (beide 183) standen für die NLA-Mannschaft der Glarner im Einsatz. Die Glarner Equipe belegt zurzeit den vierten Zwischenrang.

Trümpfe haben nicht gestochen

Lars Kamm und André Eberhard dislozierten von der ersten in die zweite Mannschaft. Eigentlich sollten die beiden das Team zum ersten Sieg führen. Doch Kamm und Eberhard erzielten nur 192 Punkte. Die übrigen Schützen erbrachten zwar ihre Leistung, doch richtig reüssieren konnten auch sie nicht. Alexandra Hoch (193), Skalik Frantisek (192), Erich Mächler (190), Petr Smol (189), Armin Klarer (188) und Anita Blenk (182) waren ebenfalls für die 1518 Ringe zuständig. Ebikon nahm den Glarnern mit 1534 Ringen 16 Punkte ab. Dieses Resultat hätte auch durch die Ostschweizer erbracht werden müssen. Damit steht Glarnerland 2 mit null Punkten am Tabellenende und schiesst nächste Saison in der ersten Liga. Die beiden Mannschaften wurden durch die OPO Oeschger AG aus St. Gallen unterstützt.