Naturzentrum hat starke Wurzeln und soll weiter gedeihen

Am letzten Dienstag lud das Naturzentrum Glarnerland zum Sponsorenapéro. Hier wurde aufgezeigt, dass die Institution sich in den 17 Jahren gut etabliert hat und der Bevölkerung – vor allem Kindern – die Natur im Glarnerland durch Aktivitäten und Ausstellungen spannend näherbrachte.



Sponsorenapéro Naturzentrum Glarnerland (Bilder jürg huber)
Sponsorenapéro Naturzentrum Glarnerland (Bilder jürg huber)

«Vor 17 Jahren wurde die Idee eines Naturzentrums als Samen eingepflanzt», meinte Kurt Huwiler, Präsident des Stiftungsrats, an der Eröffnung des Sponsorenapéros des Naturzentrums Glarnerland am letzten Dienstag. Daraus sei ein schöner Baum mit vor allem starken Wurzeln geworden. «Der Baum braucht aber Pflege und Unterstützung, damit er weiter gedeihen und wachsen kann.» Dafür seien Partner, Sponsoren und Gönner von grosser Bedeutung und für ihr Engagement sei die Stiftung und das Team des Naturzentrums sehr dankbar. Ein grosser Unterstützer ist dabei der Kanton Glarus, der mit den Themen «Umwelt» und «Landwirtschaft» vertreten ist. «Wir sind schon sehr froh, dass wir diese Präsentationen nicht selbst machen müssen und sind sehr stolz, wie hier die Glarner Natur vor allem den Kindern nähergebracht wird», meinte dazu Regierungsrätin Marianne Lienhard. Dies betonte auch Marco Schifferle, Hauptschulleiter Gemeinde Glarus. «Es ist mehr als ein Ausflugsziel, sondern ein Ort des Lernens und Entdeckens, das auch von vielen Lehrpersonen nicht nur in der Gemeinde Glarus rege genutzt wird.» Was man aktuell im Naturzentrum entdecken kann, zeigte das Team den Gästen gleich mit drei Posten. So wird aktuell die kleine, aber wichtige Welt der Kieselalgen thematisiert, oder Kindern können spielerisch selber einen Dorfbach renaturieren. Ein wichtiger Partner und Teil des Zentrums ist zudem das UNESCO Naturerbe Tektonikarena Sardona. Das Naturzentrum ist dabei neben Elm der zweite Standort eines Besucherzentrums und auch dieses Gebiet und vor allem die Glarner Hauptüberschiebung wird den Besuchern nähergebracht. Zudem stehen viele zusätzliche Informationen und Aktivitäten zur Verfügung, sodass man die Glarner Natur oder die Tektonikarena im Freien – sozusagen live – erleben und erforschen kann.