Nei ä so öppis! Laster



Nei, ä so öppis! Laster! (Walter Lehmann)
Nei, ä so öppis! Laster! (Walter Lehmann)

Laster, wie Völlerei, Rauferei, Wollust, Rüpelei, Missetat, Faulheit, Abirrung, Unsitte, Hochmut, auch Wollust sind unnötige lästige Laster, solche einige gerne loswerden möchten. Die Geschichte der Laster beginnt im 4. Jahrhundert durch einen Gelehrten, der einen Achtlasterkatalog erstellte: Gaumenlust, Unzucht, Geldgier, Traurigkeit, Zorn, Trägheit, Ruhmsucht und Stolz. Das Laster ist eine ethische Wertung menschlichen Verhaltens, welches – im Gegensatz zur Tugend – als schädlich für den Einzelnen oder die Gemeinschaft angesehen wird. Die Lasten sind auch Anhänger, angehängt an einer Anhängerkupplungsvorrichtung am Laster. Fährt der Laster-Führer falsch, z.B. in entgegengesetzter Richtung, folgen ihm die Anhänger kreuzbrav, da ja der Deichsel keine andere Art offen lässt, Gesetz der Mechanik. Erfolgt ein Achsbruch – was man für möglich hält – liegen auch die Anhänger flach. Grossartige Lasterfahrer wie Donald haben Tausende Anhänger. Dessen bester Freund Benjamin hat Lastwagen samt Anhängern mit Essensvorrat, diese in der Hitze vergammeln. Stramm und lächelnd stehen speziell ausgesuchte Anhänger am Deichsel hinter Donald, wenn dieser mit einem schwarzen Filzer Unmögliches zu eigen macht. «Führungsansprüche signalisieren stets eine Dynamik, und wer sich der Führung eines anderen überlässt, weiss vielleicht nicht, wohin die Reise geht, wohl aber, dass nichts so bleibt, wie es ist.“Zitat aus «Der Practicus».Wir hoffen auf den Achsbruch, damit Grössen- und Allmachtsphantasien dieses Blödmanns endlich Lastenbruch erleidet.