Der Titel der Volksinitiative tönt gut, denn wer ist schon gegen den Schutz vor Waffengewalt. Aber die Initiative hält nicht was sie verspricht. Die Initiative wurde von der GSoA und anderen linken Gruppierungen ergriffen. Es ist einmal mehr ein Angriff auf die Schweizer Milizarmee, sie gefährdet die Jagd und das Schiessen als Breitensport. Gleichzeitig zerstört die Initiative schweizerische Traditionen und Werte wie Freiheit, Vertrauen, Eigenverantwortung, Sicherheit, Unabhängigkeit. Die Schweizer Gesetzgebung im Bereich Schusswaffen ist bereits heute streng und sorgt für die Sicherheit im Umgang mit Waffen. Die Armee hat ihre grosse Verantwortung in Bezug auf den Waffenmissbrauch erkannt und ebenfalls Massnahmen ergriffen. Gegen diejenigen aber, die tatsächlich eine Gefahr darstellen, unternimmt die Waffeninitiative nichts. Kein Krimineller wird sich jemals um einen Waffenschein bemühen, kein Krimineller wird jemals seine Waffe registrieren lassen. Der administrative Aufwand und die hohen Kosten (jährlich wiederkehrend 11,2 Mio. Franken) bringen nicht mehr Sicherheit. Jede Kriminalitätsstatistik beweist, dass der mit Abstand grösste Teil von Missbrauchsfällen mit illegal erworbenen Waffen begangen wird. Gemäss der offiziellen Statistik gab es im Jahr 2008 rund 12 000 Fälle von polizeilich registrierter Gewalt. Davon kamen gerade einmal in 2 Prozent der Fälle Schusswaffen zum Einsatz. Der Schweizerische Friedensrat hat erhoben, dass in 80 Prozent der Fälle illegale Waffen verwendet wurden!
Die Waffeninitiative ist irreführend und verhindert keine Gewalttaten. Gegen den kriminellen Waffenmissbrauch wird mit der Initiative nichts unternommen und die tatsächlichen Ursachen von häuslicher Gewalt und von Selbstmorden werden gänzlich ignoriert. Die Waffeninitiative führt zu mehr Bürokratie und kostet den Steuerzahler Millionen. In diesem Sinne bitten wir Sie, die irreführende Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt» abzulehnen. Kantonalvorstand SVP Kanton Glarus.
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