Die Vorstellung der Detailplanung erfolgte für die Mitglieder des Gönnervereins nach ihrer Mitgliederversammlung.
Der Gönnerverein Glarner Wirtschaftsarchiv traf sich am 5. Mai im Hänggiturm Schwanden zur Mitgliederversammlung. Präsidentin Jacqueline Jenny führte effizient durch die Traktanden und verabschiedete dabei drei Vorstandsmitglieder.
«Ein besonderer Höhepunkt des Vereinsjahres war die Durchführung der Veranstaltung Kunst aus Glarner Häusern am 25. Oktober 2025», so Jenny in ihrem Jahresrückblick.
Positives Ergebnis dank Auktion
«Die angebotenen Zeichnungen und Objekte stiessen auf grosses Interesse. Engagierte Biet-Runden sorgten für eine lebendige Atmosphäre», schwärmte Jacqueline Jenny.
So war auch das positive Ergebnis der Jahresrechnung auf diese Auktion mit rund siebzig Teilnehmenden zurückzuführen. Durch den Gewinn von CHF 320.20 beläuft sich dadurch das Kapital des Gönnervereins auf CHF 16 228.10 per 31.12.2025.
Gedenken und dreifacher Rücktritt
«Leider mussten wir im vergangenen Vereinsjahr Abschied nehmen von Sibyll Kindlimann», gedenkt Jenny der treuen Unterstützerin des Gönnervereins und wohlwollenden Verbundenen des Wirtschaftsarchivs.
Ruth Meli, die seit 2011 im Vorstand die Kasse unter sich hatte, gab ihren Rücktritt. Mit Karin Marti-Weissenbach verliess ebenfalls ein Gründungsmitglied (seit 2004) den Vorstand. Auch der seit 2019 amtende Aktuar, Heini Hertach, wurde verdankt mit einem Präsent verabschiedet.
Die 19 Anwesenden der 150 Mitglieder waren sich für die interimistische Übernahme der Aktuarsaufgaben durch Vorstandsmitglied Rolf Kamm einig.
«Akten rein – Forschung raus»
Madlaina Brugger, Wissenschaftliche Leiterin des Glarner Wirtschaftsarchivs, stellte im Anschluss an die Versammlung die neu geplante Ausstellung vor. «Die Industriekultur ist ein wichtiger Teil der Glarner Identität. Das Glarner Wirtschaftsarchiv ist das Gedächtnis davon», führt Brugger ein. Das Archiv als lebendiger Ort der Erinnerung – unter anderem des Nachlasses von 13 Firmen – nimmt die Besucher/-innen in der neuen Dauerausstellung (geplant für zehn Jahre) mit auf diesen Weg. Darin können teils Objekte auch angefasst und Texturen gefühlt werden.
Ein besonderes Augenmerk lag bei der Planung im Wirtschaftsarchiv Schwanden auf Barrierefreiheit für Menschen mit Mobilitäts- und Sehbehinderungen.
Davon, dass die Finanzierung der noch offenen CHF 6000 vom einem Budget über CHF 150 000 noch sichergestellt wird, ist auszugehen. Im Januar 2027 soll die Vernissage von «Akten rein – Forschung raus» dann stattfinden.








