Für die beiden Vorstellungen am Samstagnachmittag und Abend hatten sich die Elmer Chöre einige Lieder angeeignet. Nebst je vier Lieder von Frauen und Männerchor waren die Sängerinnen und Sänger auch in der Gemischtformation zweimal auf der Bühne.
Die beiden Sängerinnen Michaela Frick und Regula Freitag führten durch das abwechslungsreiche Programm und entführten das Publikum vom Glarnerland über Italien bis nach Schweden. Am Klavier begleitete Laurin Tresch während in den Chorreihen vier «Newcomer», junge Elmer Mädchen, die erstmals mitsangen, auszumachen waren.
Neue Dirigentin
Mit ungewisser Zukunft startete der Frauenchor ins letzte Konzert unter der Leitung von Daniela Höller, die den Chor wie versprochen für ein Jahr übernahm. Lange Zeit blieb die Dirigentenstelle unbesetzt und die Zukunft des Elmer Frauenchors ungewiss.
Die Präsidentin Maria Zentner überraschte ihre Gesangskolleginnen wie das Publikum gleichermassen, als sie bei der Begrüssung eine grossartige Neuigkeit mitteilte. «Wir haben eine neue Dirigentin», bekundet Zentner die Übernahme der Chorleitung durch Susanne Leuppi aus Mollis.
Leuppi ist Dirigentin des «Fryberg Chors» und Presseverantwortliche im Vorstand des Glarner Kantonalen Gesangsverein und übernimmt die Leitung des Frauenchors Elm für das kommende Jahr.
Vaterschaftszwickmühle
Im Anschluss an die Zugaben beider Chöre machten sich die Schauspielerinnen und Schauspieler des Theatervereins Elm auf der Bühne bereit. Mit der Komödie «Dr Pfarrer i dr Zwickmühli» von This Vetsch brachten sie das Publikum zum Lachen. Das Stück in zwei Akten zeigte nicht nur die Sorgen und Nöte eines Schafhirten und eines Pfarrers – die zuweilen die Rollen tauschten – sondern deckte auch alte Vaterschaftsgeschichten vom verschwundenen Pfarrersbruder auf. Unter der Leitung des Präsidenten des Theatervereins Elm, Jürg Schuler, spielten die Darsteller ihre Rollen mit Herzblut und Überzeugung.
Sing und Gin
Nach getaner Arbeit auf der Bühne lockte nebst der bewährten Festwirtschaft auch die seit einigen Jahren von den «jungen Männerchörler» betriebene Bar zum Verweilen. Unter dem Motto «Sing und Gin» wurde so das traditionelle Konzert bis in die Morgenstunden gefeiert und gelebt.

















