Neue Präsidentin der Frauenzentrale Glarus

Die Frauenzentrale Glarus hat eine neue Präsidentin. Britta Scheunemann übernimmt das Amt von Ann-Kristin Peterson.



Britta Scheunemann ist die neue Präsidentin der Frauenzentrale Glarus. Anfang März hat die Mitgliederversammlung des politisch und konfessionell neutralen Vereins, der sich seit 1957 für die Belange von Frauen und ihren Familien einsetzt, die Lehrerin der Kantonsschule zur Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Die neue Präsidentin ist mit den Themen und Anliegen der Frauen im Kanton aus ihrer bisherigen Arbeit als Mitglied der Gleichstellungskommission in Glarus bereits vertraut. Zudem kennt sie die hiesigen Strukturen und ist im Kanton sehr gut vernetzt.

Zwei Frauen gaben nach vielen Jahren ihre Posten im Vorstand ab. Selvete Krasniqi-Sadiku engagierte sich ehrenamtlich sieben Jahre in der Vorstandsarbeit mit unermüdlichem Einsatz beim Organisieren und Durchführen verschiedener Anlässe. Neu wurde an ihrer Stelle Helena Gregor gewählt. Fabiola Ellinger war sechs Jahre lang Vorstandsmitglied und Teil der Beratungsstelle. Während dieser Zeit beriet und unterstützte sie kompetent und engagiert im Auftrag des Vereins Frauen zu den Themen Trennung und Scheidung sowie in Mieterfragen. Die FZ legt grossen Wert auf die Kontinuität in der Beratung und Begleitung von Frauen aus dem Kanton in Krisensituationen und hat glücklicherweise schon eine neue Beraterin finden können.

Die derzeitige Ausnahmesituation (COVID 19) hat leider auch Auswirkungen auf die Durchführung der geplanten Aktivitäten des Vereins. So musste der vierte und letzte Kochkurs der diesjährigen Serie abgesagt werden. Ausfallen wird auch der für den 7. Mai geplante öffentliche Anlass mit anschliessender Diskussionsrunde über das traditionelle Familienmodell im Vergleich zu anderen Konstellationen. Bleibt zu hoffen, dass der für Mitte Juni angekündigte Kräuterspaziergang rund um Ennenda wie geplant stattfinden kann. Die Vorstandsfrauen mit ihrer neuen Präsidentin sind jedoch fest entschlossen, ihre erste gemeinsame Sitzung nicht ausfallen zu lassen. Falls notwendig, wird diese in einem virtuellen Konferenzraum durchgeführt.