Neue Strukturen beim Glarner SVP-Vorstand geplant

Neben der Parolenfassung für die kommende Volksabstimmung vom 8. März war auch eine geplante Strukturverbesserung des Vorstandes ein wichtiges Thema an der Delegiertenversammlung der Glarner SVP in der lintharena in Näfefs.



Zu Beginn der Delegiertenversammlung beantragte Kantonalpartei-Präsident Marc Ziltener, dass die eigentlich anstehenden Wahlen in den Vorstand, bedingt durch die geplante Strukturverbesserung im Vorstand, auf eine der nächsten Delegiertenversammlungen verschoben wird. Die anwesenden Parteimitglieder stimmten dieser Verschiebung einstimmig zu.

Geplante Strukturverbesserung im Vorstand


Zu dieser geplanten Strukturverbesserung informierte anschliessend der Präsident der Arbeitsgruppe, Landrat Kaspar Krieg sehr informativ und verständlich. Ziel der Arbeitsgruppe, zu der auch Toni Gisler und Thomas Tschudi gehören, sei es, die Arbeiten und auch die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. «Mit diesen neuen Strukturen möchten wir auch die vielen Doppelspurigkeiten eliminieren, um stärker zielorientiert zu arbeiten.» Krieg präsentierte den Anwesenden ein sehr überschauliches Organigramm und betonte, dass in einem nächsten Schritt das Projekt weiter detailliert ausgearbeitet und anschliessend an einer der kommenden Delegiertenversammlung zur Genehmigung und Verabschiedung unterbreitet werde.

Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulage


Zu dieser Volksinitiative der CVP, welche auch von der SVP-Schweiz unterstützt wird, referierte Landrat Peter Rohtlin. «Diese Initiative hilft erfreulicherweise für einmal dem schweizerischen Mittelstand zu steuerlichen Entlastungen und wäre ein Weg, die Familien in der Schweiz zu stärken.» Es ist auch nicht die Absicht der SVP, die CVP zu unterstützen, sondern wie erwähnt die Familien zu entlasten und zu stärken. Anders sah es SVP-Ständerat Werner Hösli: «Diese Initiative ist abzulehnen, kostet sie doch unseren Kanton jährlich rund zwei Millionen Steuereinnahmen und ermöglicht weitere Steuerschlupflöcher.» Ebenfalls keine Unterstützung fand an diesem Abend diese Initiative bei Regierungsrätin Marianne Lienhard. In der anschliessenden Abstimmung zur Parolenfassung wurde die Initiative nach einer kurzen Diskussion mit 23 Nein- zu 7 Ja-Stimmen, bei drei Enthaltungen, recht deutlich verabschiedet.

Energie- statt Mehrwertsteuer


Zu dieser Initiative referierte Landrat Fridolin Staub. «Für mich ist die Initiative zu radikal, was aber nicht heisst, dass wir bezüglich Energiemassnahmen respektive Energieeinsparungen in naher Zukunft etwas unternehmen müssen.» Diese Initiative sei aber mit Sicherheit nicht der richtige Weg und schiesse voll am Ziel vorbei. Erwartungsgemäss wurde über diese Initiative der GLP nicht diskutiert, sondern einstimmig die Nein-Parole gefasst.