Neues Jahr, neues Glück

Sechs Punkte Rückstand auf den Ligaerhalt und zwei Comebacks, das war die Bilanz des Fanion-Teams der Hurricanes Glarnerland vor dem Auswärtsspiel am vergangenen Samstag in Wattwil. Zum Start in das neue Jahr wollte man unbedingt den Turnaround schaffen und so den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen verkürzen. Da kam es auch gelegen, dass man mit dem der Gegner, dem UHC Toggenburg United, noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen hatte.



Das Fanion-Team der Hurricanes Glarnerland schaffen im neuen Jahr den ersten Teil des Turnaround. (Bild: zvg)
Das Fanion-Team der Hurricanes Glarnerland schaffen im neuen Jahr den ersten Teil des Turnaround. (Bild: zvg)

Der ungewohnte Parkett-Untergrund der Sporthalle Grüenfeld in Wattwil vermochte der Spielfreude der Glarner keinen Abbruch tun, besser noch, die Wirbelwinde schienen sich sichtlich wohl zu fühlen. Von der ersten Minute weg spielten die Hurricanes mit einem soliden Unihockey auf, das über weite Strecken gefallen konnte. Die Toggenburger hatten zwar im ersten Abschnitt ein kleines Chancenplus auf ihrer Seite, doch ein Michael Elmer in Hochform hielt die Glarner im Spiel. Ganz anders verlief es auf der anderen Seite des Spielfeldes, denn nach nur knapp vier Minuten brachte Marcel Fischli die Wirbelwinde mit einem Schuss ins hohe Eck in Führung. In dieser Manier verlief dann auch der Rest des ersten Drittels weiter. Ein Grossteil der St.Galler-Angriffe wurde schon frühzeitig zunichte gemacht, das was dann doch noch auf das Glarner Gehäuse kam, wurde von Elmer pariert und in der Offensive kreierte man nach und nach sehenswerte Angriffe. So stand es dann nach einem weiteren Treffer der Hurricanes zur Pause 2:0.

Zurück vom Pausentee ging es im gleichen Stil unvermittelt weiter. Die Toggenburger fanden kaum ein Mittel gegen die massierte Abwehr der Glarner und wenn doch, scheiterten sie spätestens dann am Glarner Schlussmann Elmer. Auf der Seite der Hurricanes häuften sich die Chancen für den Ausbau der Führung durch zwei Überzahlminuten, die aber ungenützt blieben. Nichtsdestotrotz hielten die Gäste auch offensiv das Tempo hoch und konnten vor dem Ende des zweiten Drittels auf 4:0 davonziehen. Stefan Reithebuch, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab und Andreas Streiff scorten für die Hurricanes.

Mit der Erkenntnis, dass man im Mitteldrittel die gegnerischen Abschlüsse noch effektiver blockte und auch in brenzligen Situationen die Ruhe bewahren konnte, nahmen die Hurricanes die letzten 20 Minuten in Angriff.

Und in diesem waren dann auch noch keine drei Minuten gespielt, als der zweite Rückkehrer Manuel Fasol zum 5:0 einlochte. Minute um Minuten verstrichen danach und die Gangart beider Mannschaften wurde zunehmens ruppiger. Dann, knapp fünf Minuten vor Schluss, fiel er dann doch noch, der erste Treffer für den UHC Toggenburg United. Eine kleine Unaufmerksamkeit beim Glarner Vorchecking nutzten die St.Galler eiskalt aus. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es dann beim Stand von 5:1 für die Gastmannschaft aus dem Glarnerland.

Somit ist der erste Teil des Turnarounds geschafft und die Wirbelwinde verkürzen den Rückstand auf den Strich um drei Punkte. Weiter geht es am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr in der Sporthalle Schwanden, die Hurricanes Glarnerland empfangen zu Hause die Red Lions aus Frauenfeld. Die Wirbelwinde freuen sich auf zahlreiche Fans.