New Glarnerin als Krankenschwester in der Corona-Hölle von New York

Bethli aus New Glarus, Doppelbürgerin mit USA und Schweizer Pass, arbeitet im nahe gelegenen

Madison Wisconsin als Chefin der Krankenschwestern im Spital.

Sie wollte jedoch auch dort helfen, wo am meisten Patienten in Gefahr sind.

So packte sie ihre Koffer und fuhr in ihrem Auto 15 Stunden von Wisconsin quer durch Amerika

nach New York. Während sechs Wochen hat sie dort an der Front hunderte von Corona Patienten betreut.



Ihr Mann Joe. nahm ein "time out" in seiner Rechtsanwaltskanzlei um bei ihren fünf Kindern zu bleiben und um diese während
dieser Zeit zu betreuen. 
Am Mittwoch, 03. Juni, fliegt nun Joe nach New York, damit er mit Bethli zusammen im Auto die  1'500 Kilometer
abwechslungsweise nach New Glarus zurückfahren kann. 

Und ihre Mutter weiss, dass sie diese Hilfsbereitschaft geerbt hat, denn Betlis
Grossmutter war nach dem Angriff auf Pearl Harbour 1945 in Manila 
und Cebu auf den Philippinen als Leutnant der US Armee
in einer Sanitätskompanie in Spitälern im Einsatz.