Mit einer dezimierten Mannschaft, aufgrund von Krankheit und Ferien, reisten die Glarner nach Dietlikon, zum Tabellenzweiten. Es war schon am Anfang klar, dass es ein körperlich anstrengendes Spiel geben würde, da nur ein Auswechselspieler zur Verfügung stand.
Torhüter als Feldspieler eingesetzt
Und nicht etwa ein Feldspieler, nein, ein Torhüter. So kamen auch die beiden Torhüter im Verlauf des Spieles zu Auftritten als Feldspieler. Die zürcherischen Gegner starteten konzentriert ins Spiel und den Glarnern blieb in der Verteidigung meist nur das Nachsehen. Ins Angriffsspiel der Glarner schlichen sich immer wieder unvorteilhafte Abschlüsse und Ballverluste, welche von den Dietlikern mittels Gegenstössen stets ausgenutzt wurden. Doch gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Spiel der Glarner, sodass der Rückstand bis zur Pause bei sechs Toren blieb.
Konsequentere Abwehr der Glarner
Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Glarner eine konsequentere Abwehr und mehr Geduld im Angriff vor. Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang dies auch gut und man kam bis auf drei Tore wieder ran. Leider kamen dann die Gegner wieder vermehrt zu Gegenstössen. Daraus resultierte dann schnell wieder ein grösserer Rückstand. Zusätzlich wurde das Spiel provokativer geführt, was bei solch klarem Spielstand nicht nötig gewesen wäre. Schlussendlich resultierte eine Niederlage mit 32:19 gegen den neuen Tabellenleader.
HC Glarus: Huber, Schwitter; Altmann (4 Tore), Lippl (2), Rechsteiner (1), Renzo (1), Umberg R. (5), Umberg H. (6)
