Nilsa, aus Moçambique stammend, ist eine Botschafterin, die vieles in sich birgt, Lebensfreude und Vielfalt bereitwilligst, mit ansteckender Fröhlickeit und innerer Kraft den gebannt Hinhörenden einlädt, zum Miterleben und ein klein wenig Mitvollziehen in charmantester Art näherbringt, sich rhythmisch wirbligst begleitet. Sie singt, erklärt, deutet aus, hinterfragt zuweilen und weiss sich von ihrem Lebenspartner Rolf Mosele, variantenreich und auf der Gitarre absolut perfekt begleitend, bestens ergänzt. Beide geniessen spürbar mit in dieser Vermischung von Reggae, Pop und Hip-Hop und in einer sprachlichen Vielfalt, die so viel Kulturelles in sich birgt, so grandiose und ansteckende Fröhlichkeit offenbart.
Wirbliges war nicht bloss Teil der faszinierenden musikalischen Botschaften, sondern auch des wechselvollen Wetters. Bei angenehmer Wärme setzten sich die erfreulich vielen Besucherinnen und Besucher draussen hin, sich auf vieles freuend, was als «Openair-Event» gedacht war. Die «himmlische Verantwortlichkeit» tat gar nicht mit. Anfänglich beleuchteten Blitze die Szenerie, bedrohliche Wolkengebilde türmten sich auf. Sämtliche Beschwörungen und intensives Hoffen nützten nichts – es regnete irgendwann mit einer Intensität drauflos, die mit der musikalischen Vielfalt zu wetteifern begann.
Man zügelte ins Innere, half beim Reintragen der Technik. regelte das Gewirr der herumstehenden Sitzgelegenheiten und wusste bald, dass es nahtlos mit allem weitergehen würde, mit hochklassigen Vorträgen, mit überbordender Lebensfreude, Energie, Besinnlichem in einer sprachlichen Vermischung von Portugiesischem, Englischem und Spanischem.
Nilsa spornte an, lud zum Mittanzen, rhythmischem Begleiten und kurzweiligen Mitsingen ein, war nie erlahmendes Energiebündel mit ansteckendem Charme, lobend, die begeisternde Zuhörerschaft anspornend. Es war eine Vielfalt, die man liebgewinnen musste, die eine riesige Kompaktheit in sich trug. Es war eine beeindruckende Internationalität, die da – zeitlich begrenzt – gelebt wurde.
Dank Ansagen vernahm man einiges, spürte eine gewisse Vertrautheit mit jenen, die sich auskannten.
Es war ein erfrischendes Auf und Ab, ein Leben und Erleben der erfüllenden Art, mit einem herzlichen und langen anerkennenden Dank, natürlich auch mit Zugaben. Gedankenaustausch, Verweilen an der Bar und dem Erwerb einer CD endend.












